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„Fröbels Spielwiese“ fordert andere Kindergärten zur Rekordjagd heraus

Zum 50. Jubiläum hatten die Steppkes ein Lied über ihren Kindergarten einstudiert. Zu Beginn der Feier präsentierten die Mädchen und Jungen es allen Anwesenden.  FOTOs (3): Susann Moll

Neubrandenburg.267 Kinder und Erwachsene stehen Hand in Hand mitten in Neubrandenburg und tanzen „Laurentia“ – das sieht man nicht alle Tage. Am ...

Neubrandenburg.267 Kinder und Erwachsene stehen Hand in Hand mitten in Neubrandenburg und tanzen „Laurentia“ – das sieht man nicht alle Tage. Am Mittwoch feierte die Kita „Fröbels Spielwiese“ in der Neubrandenburger Südstadt ihren 50. Geburtstag und stellte nebenbei einen regionalen Rekord auf, den es nun von anderen Kitas im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte zu überbieten gilt. Also: Wer schafft eine Menschenkette mit mehr als 267 Personen?
Auf der Feier anlässlich des Jubiläums kamen Eltern, Kinder und Erzieher zusammen, um die Entwicklung der Kita Revue passieren zu lassen. So blickte auch Erzieherin Sabine Nadolski zurück. Seit 1977 ist sie in „Fröbels Spielwiese“ tätig und damit die Dienstälteste im Haus. Als sie angefangen hat, sei die Einrichtung jedoch viel kleiner gewesen. Außerdem habe sich während der Jahre sowohl die Inneneinrichtung als auch das Außengelände verschönert, sagt Sabine Nadolski. Besonders nach der Übernahme durch das Jugend- und Sozialwerk Oranienburg sei einiges geschehen. Das Fröbel-Haus, das eigentlich abgerissen werden sollte, wurde komplett umgebaut und renoviert. Sokönnen heute insgesamt
184 Kinder die Krippe, den Kindergarten und den Hort in der Geschwister-Scholl-Straße der Neubrandenburger Südstadt besuchen.
Die größte Herausforderung für Sabine Nadolski, aber auch gleichzeitig eine schöne Erfahrung war die Begleitung einer Gruppe vom dritten Lebensjahr bis zum Ende der vierten Klasse. Die Erzieherin konnte so einen Großteil der Entwicklung der Kinder miterleben. „Ich freue mich jedes Mal, wenn ich die Kinder später wiedersehe“, sagt Nadolski. Auf der Geburtstagsfeier traf sie bestimmt auch das ein oder andere ehemalige Kita-Kind, das sich das Spektakel nicht entgehen lassen wollte.sm