IM ALTER VON 97 JAHREN

Früherer SS-Sanitäter Hubert Z. ist tot

Der Prozess gegen Hubert Z. am Landgericht Neubrandenburg sollte einer der letzten Auschwitz-Prozesse werden, doch dann platzte er nach jahrelangem Tauziehen. Nun ist der damals Angeklagte gestorben.
Nordkurier Nordkurier
Hubert Z. vor zwei Jahren im Landgericht in Neubrandenburg: Der Prozess wegen Beihilfe zum Mord gegen den früheren Sanitäter im KZ Auschwitz wurde eingestellt.
Hubert Z. vor zwei Jahren im Landgericht in Neubrandenburg: Der Prozess wegen Beihilfe zum Mord gegen den früheren Sanitäter im KZ Auschwitz wurde eingestellt. Stefan Sauer (Archivbild)
Neubrandenburg.

Hubert Z. ist im Alter von 97 Jahren gestorben. Das geht aus einer Traueranzeige seiner Angehörigen hervor, die am Sonnabend im Nordkurier veröffentlicht wurde. Peter-Michael Diestel, Anwalt von Hubert Z., bestätigte dies. Über Monate hinweg war der frühere SS-Sanitäter Dreh- und Angelpunkt der Berichterstattung. Grund war der von der Staatsanwaltschaft eingeleitete Mordprozess wegen seines Dienstes im Konzentrationslager Auschwitz. Die Anklage lautete auf Beihilfe zum Mord in 3681 Fällen.

Der bundesweit beachtete Prozess kam jedoch nicht in Gang, da die Verhandlungsfähigkeit von Hubert Z. von Anfang an strittig war. Das Gericht entschied sich letztlich, der Verteidigung von Hubert Z. zu folgen und ihn für nicht verhandlungsfähig zu erklären. Dagegen gingen die Staatsanwaltschaft und die Nebenklagevertreter zwar vor, der Prozess wurde jedoch im Herbst vorigen Jahres endgültig eingestellt.

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Kommentare (8)

Aber wirklich was Nachweisen konnte man ihm auch nichts. Es ist stattdessen nur viel heiße Luft gemacht wurden, um den Man im hohen Alter noch gesundheitlich zu belasten. Man hat extra den Gerichtssaal auf Steuerzahlerkosten noch teuer umbauen lassen, um einen internationalen Schauprozess zu veranstalten. Wirklich Recht wurde hier nie gesprochen, Geschweige von wahrheitsgemäßer Aufklärung. Dazu müssten in Moskau erstmal die Holocaust Akten und die in Israel unter Verschluß gehaltenen Tagebücher von Himmler und Heydrich auf den Tisch gelegt werden. Erst dann könnte man Urteile finden, doch das wäre ein glatter Freispruch geworden.

Wer den Holocaust öffentlich oder in einer Versammlung leugnet, verharmlost oder billigt, stört den öffentlichen Frieden. Nach Paragraf 130 („Volksverhetzung“) des Strafgesetzbuches drohen Tätern bis zu fünf Jahre Haft oder Geldstrafe.

dass er überhaupt so alt geworden ist. Von den 300000 Angehörigen der Waffen-SS haben angeblich nur etwa 30000 den Krieg überlebt. Also nur etwa jeder Zehnte. Die eigentlich hilfreiche Tätowierung der Blutgruppe am Oberarm unter der linken Achsel hat die SS-Männer verraten. Und zwar auch dann, wenn sie sich eine Wehrmachtsuniform angezogen hatten. Anders als die anderen Alliierten haben die Russen sie dann in den allermeisten Fällen noch an Ort und Stelle sofort erledigt.

I'm Range eines SS Sanitäters hat er der Krankenakte folgend zu versorgen und die Behandlung ist in Visiten durch Ärzte also Vorgesetzte festgelegt worden. Versorgungen an Gefangenen erfolgen durch Helfer / Mitgefangene - ich bezweifele das SS Sanitäter fuer solche Hilfsarbeiten eingesetzt wurden - die Regel war fuers eigene Personal

Das sind ja wieder teils abenteuerliche Theorien, die hier verbreitet werden. Fakt ist, es gab eine Anklageschrift mit vielen detaillierten Vorwürfen. Fakt ist, in der Anklage ging es um die Beihilfe zum Mord in mehr als 3000 Fällen. Mord verjährt bekanntlich nie. Fakt ist, die Verhandlung kam nie richtig in Gang, weil es von Anfang an nur um die Gesundheitszustand von Hubert Z. ging. Fakt ist, letztlich wurde das Verfahren wegen der Verhandlungsunfähigkeit eingestellt, so dass der Angeklagte als unschuldig galt.
Bedauerlicherweise wird aber heute gerne ausgeblendet, dass so eine Tötungsmaschinerie wie das KZ Auschwitz, wo mehr als eine Million Menschen ermordet wurden, nicht allein durch 10, 20 Leute "bedient" wurde. Nach der Teilschuld des einzelnen sollte also durchaus gefragt werden können - ja müssen.
Der gute Mann ist 97 Jahre alt geworden. Wie kann man davon sprechen, dass er "in den Tod getrieben wurde"?!!

Die NS-Tötungsmaschinerie haben wir mit 4,5 Millionen Toten mehr als genug in der Schule behandelt. Schindlers Liste wurde zum Pflichtprogramm für jeden Schüler und man nahm diesen Film auch als authentischen Beweis für jene NS-Verbrechen der Nationalsozialisten. Heute wissen wir das das genaue Gegenteil davon war ist. Dieser Film erhielt als bester Phantasiefilm damals einen Oscar. Die Opferzahlen an der Gedenkplatte in Ausschwitz hat man 1990 still und heimlich in der Nacht abgeschraubt und durch 1,1 Mio. ausgetauscht. Würde ich noch weitere Details in der Vergangenheit heraussuchen, dann würde der SS-Sanitäter einen glatten Freispruch bekommen. Erstmal sollen wie oben schon erwähnt die Tagebücher von Himmler und Heydrich auf den Tisch gelegt werden. Und Moskau soll seine Holocaust Archive öffnen. Nur das kann sich das internationale Holocaust-System in Deutschland nicht erlauben, dann würde alles zusammenbrechen, was man sich so alles an Lügen nach 1945 aufgebaut hat.

Wer den Holocaust öffentlich oder in einer Versammlung leugnet, verharmlost oder billigt, stört den öffentlichen Frieden. Nach Paragraf 130 („Volksverhetzung“) des Strafgesetzbuches drohen Tätern bis zu fünf Jahre Haft oder Geldstrafe.

@Redaktion: Warum wird hier so schlecht moderiert und Holocaust Leugnungen stehen gelassen?