Unsere Themenseiten

:

Fünf Verletzte durch Brandstiftung in Plattenbau

Die Neubrandenburger Feuerwehren haben am Donnerstagmorgen einen Kellerbrand in der Oststadt gelöscht.             
Die Neubrandenburger Feuerwehren haben am Donnerstagmorgen einen Kellerbrand in der Oststadt gelöscht.  
Henry Jalaß

Heiße Nacht für die Feuerwehrleute in Neubrandenburg und einige Bewohner in der Oststadt. Im Keller eines Aufgangs hatte es gebrannt.

Die Neubrandenburger Feuerwehren haben am frühen Donnerstagmorgen bei zweistelligen Minustemperaturen einen Brand im Keller einer Mehrfamilienhauses in der Petrosawodsker Straße 28 gelöscht. Das Feuer war gegen 1.20 Uhr ausgebrochen, heißt es im Einsatzbericht. Der Qualm im Haus war so stark, dass drei Kinder und zwei Erwachsende wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung ins Bonhoeffer-Klinikum gebracht werden mussten.

Die Feuerwehr evakuierte insgesamt 15 Personen über eine Drehleiter aus ihren Wohnungen. Denn nicht nur Aufgang Nummer 28 wurde durch den Brand im Keller in Mitleidenschaft gezogen, der Rauch zog auch in die beiden Aufgänge links und rechts daneben. Die Anwohner, die ihre Wohnungen verlassen mussten, wurden wegen des starken Frostes in die befindlichen Einsatzwagen der Polizei und der Feuerwehr verteilt, bis sie nach etwa zwei Stunden wieder in ihre Wohnungen zurückkehren konnten. Einige zogen es auch vor, die Nacht bei Bekannten zu verbringen.

In der Petrosawodsker Straße im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr Neubrandenburg und die Freiwillige Feuerwehr Oststadt. Der Sachschaden wird auf mindestens 20 000 Euro geschätzt. Der Brandursachenermittler und auch die Staatsanwaltschaft haben am Nachmittag mitgeteilt, dass es Brandstiftung war.