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Geisterhaus fällt endlich

Der Abrissbagger leistet ganze Arbeit.
Der Abrissbagger leistet ganze Arbeit.
Paulina Jasmer

Die schwere Technik rollt nun endlich. Der Bagger frisst sich Stück für Stück durchs Gemäuer der Ruine in der Unterbaustraße 21. Passanten als auch Bauarbeiter haben dazu jedoch ihre ganz eigene Meinung.

Für Fred Schmietendorf war der Abriss des Geisterhauses an der Unterbausstraße/Ecke Demminer Straße sowieso längst fällig. Der Altentreptower steht am Rande des Bauzauns und beobachtet,wie Hartmut Börner mit seinem gelben Bagger die Wände des Hauses nach und nach zum Einsturz bringt. „Das Haus war doch eine Gefahrenquelle“, sagt er weiter. Er freue sich aber, dass die Stadt nun das Abrissunternehmen in die Spur geschickt hat, um diese Unfallgefahr in der Innenstadt endlich zu beseitigen.

Der Altentreptower ist extra aus der Karl-Havermann-Straße in die Demminer Straße gekommen, um den Abriss hautnah mitzuerleben. „In der Vergangenheit ist ja so viel darüber geredet worden und nun ist es endlich soweit“, so Fred Schmietendorf, der übrigens findet, dass die Häuser gleich neben der Ruine an der Unterbaustraße mitabgerissen werden könnten. Bis zur Gasse, denn die Gebäude sehen in einen Augen auch nicht mehr so vertrauenserweckend aus. Was ihm beim Abriss des wahrscheinlich ältesten Hauses Altentreptows besonders gefällt ist, dass die Abrissfirma extra Vlies und Ziegelbruch auf die Straße gelegt beziehungsweise gehäuft hat, um das Pflaster zu schonen.

Zwei Wochen lang werden die Bauarbeiter in der Altentreptower Innenstadt zu Werke sein. „Erst reißen wir alles bis zum grünen Fangnetz ab, dann räumen wir auf, dann geht es an den restlichen Abriss“, erklärt Hartmut Börner die weiteren Schritte. Das Abreißen des Hauses dauert im Übrigen gar nicht so lange. Was richtig in die Zeit geht, sei die Trennung der abgerissen Materialien, sagt Hartmut Börner.