Schüsse auf Polizisten
Geldtransporter aus Neubrandenburg in Berlin überfallen

Der Geldtransporter mit Neubrandenburger Kennzeichen wurde gewaltsam geöffnet.
Der Geldtransporter mit Neubrandenburger Kennzeichen wurde gewaltsam geöffnet.
Paul Zinken

Der in Berlin überfallene Geldtransporter gehörte einer Firma aus Neubrandenburg. Bei der Flucht schossen die Täter auf Polizisten.

Nach dem Überfall auf einen Geldtransporter auf dem Berliner Alexanderplatz jagt die Polizei mit einem Großaufgebot gegenwärtig nach den flüchtigen Tätern. Die Unbekannten blockierten am Freitagmorgen mit zwei Fahrzeugen den Transporter, brachen die Hintertür auf und räumten das Geld aus.

Geschäftsführer aus Neubrandenburg ist erleichtert

Der Geldtransporter gehört zur Berliner Filiale des Unternehmens Wachschutz Neubrandenburg. "Die Mitarbeiter haben sich äußerst professionell verhalten", sagte Geschäftsführer Harnid Schmidt dem Nordkurier. Niemand sei verletzt worden. Die Angestellten, so Schmidt, würden regelmäßig auf solche Situationen vorbereitet. "Keiner soll dabei den Helden spielen", so Schmidt.

Die Polizei war mit einem Großaufgebot und Kriminaltechnikern im Einsatz und riegelte den Bereich großflächig ab. Der Überfall ereignete sich nach Polizeiangaben gegen 7.30 Uhr. Nach Polizeiangaben konnten die Täter am Freitagmorgen mit der Beute in zwei Autos fliehen. Die Flüchtigen beschossen einen Streifenwagen, der sie verfolgte. Sie trafen ihn und der Wagen blieb stehen. Verletzte gab es nach ersten Polizeiangaben nicht.

Eines der Fluchtfahrzeuge baute auf der Fahrt im Berliner Stadtteil Kreuzberg einen Unfall. Die Täter stiegen jedoch auf das andere Fahrzeug um und konnten damit ihre Flucht unerkannt fortsetzen. Wie viel Geld die Räuber erbeuteten, war zunächst nicht bekannt.

Wenige Stunden nach dem Überfall suchte die Polizei im Berliner Stadtteil Kreuzberg mit Spürhunden nach den Flüchtigen. In dem Viertel ist ein Großaufgebot der Polizei mit schweren Waffen im Einsatz. Unweit von ihnen stand das beschädigte Fluchtfahrzeug, mit dem die Räuber zuvor den Unfall gebaut hatten. Auch am Alexanderplatz war die Polizei mit einem Großaufgebot und Kriminaltechnikern im Einsatz und riegelte den Bereich großflächig ab.

Kommentare (1)

fest in der Hand arabisch-türkischer Großfamilien! Wenn das der Führer wüsste.