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Gemeinde investiert in Nachwuchs

Der Grapzower Spielplatz ist sehr marode. Dieses Jahr wird ein neuer gebaut. [KT_CREDIT] FOTO: A. Brauns

Von unserem RedaktionsmitgliedAnke BraunsMehr als eine Million Euro sollen dieses Jahr in Grapzow investiert werden. Außerdem denkt die Gemeinde über ein ...

Von unserem Redaktionsmitglied
Anke Brauns

Mehr als eine Million Euro sollen dieses Jahr in Grapzow investiert werden. Außerdem denkt die Gemeinde über ein Begrüßungsgeld nach.

Grapzow.Die Kita wird auf Vordermann gebracht, ein neuer Spielplatz soll her und jetzt auch noch Begrüßungsgeld: „Vielleicht kriegen wir den Titel ’kinderfreundliche Kommune’“ sagte Bürgermeister Frank Weinreich (WGLR) bei der jüngsten Sitzung der Gemeindevertreter. 2500 Euro haben die Grapzower als Begrüßungsgeld in ihren ausgeglichenen Haushalt eingestellt. Nur über die Vergabe-Modalitäten sind sie sich noch nicht im Klaren. Soll es nur pro Geburt oder auch für jede „einwandernde“ Familie gezahlt werden? Wie viel Geld gibt man, an welche Bedingungen knüpft man es? „Darüber müssen wir noch mal gesondert reden“, sagte der Bürgermeister und will sich dazu auch bei anderen Gemeinden erkundigen, in denen es so ein Begrüßungsgeld schon gibt.
Die Summe nimmt sich im Vergleich zu den geplanten Investitionen dieses Jahres eher bescheiden aus. Rund 1,1 Millionen Euro – inklusive Fördermittel – sind für Baumaßnahmen vorgesehen. Darin enthalten sind knapp 100 000 Euro Restsumme für den Umbau des Kita-Gebäudes und 60 000 Euro für einen neuen Spielplatz. Der alte ist ziemlich marode. „Es wird immer schlimmer“, sagte Kordula Donner. Er soll demnächst abgerissen werden. Für den neuen hatte die Gemeinde Fördermittel beantragt. „Der Antrag läuft noch, aber die Aussichten sind relativ gering“, sagte Frank Weinreich. Gebaut werden soll aber auf jeden Fall.
Fördermittel beantragt sind auch für die geplanten Wegebaumaßnahmen. Der zweite Bauabschnitt zwischen Kessin und Wodarg ist vorgesehen, der Rötsollweg und ein Stück des Kuhstallweges. Allein diese Projekte würden schon fast 600 000 Euro verschlingen. Bewilligt sind die Fördermittel dafür aber noch nicht. Kräftig zu Buche schlägt in Grapzow auch die Kita. Die Kommune muss in diesem Jahr voraussichtlich 46 000 Euro zuschießen. Im vergangenen Jahr seien es noch 10 000 Euro weniger gewesen, sagte Frank Weinreich. Außerdem werden rund 40 000 Euro für die Erneuerung von Straßenbeleuchtung gebraucht.
Eine zusätzliche Einnahme durften die Gemeindevertreter auch beschließen. Sie nahmen nachträglich eine Spende des Kartoffelhofs Grapzow in Höhe von knapp 1800 Euro für Möbel im Feuerwehrgerätehaus an.

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a.brauns@nordkurier.de