Tierquälerei

Giftköder samt Rasierklinge – Hund in Neubrandenburg gestorben

Der Tierschutzverein Neubrandenburg warnt aktuell vor möglichen Giftködern. In einem Fall musste ein Hund leider bereits eingeschläfert werden.
In der Neubrandenburger Oststadt wurden Giftköder ausgelegt. Ein Hund ist dem Tierschutzverein zufolge bereits gestorben.
In der Neubrandenburger Oststadt wurden Giftköder ausgelegt. Ein Hund ist dem Tierschutzverein zufolge bereits gestorben. ©-Javier-brosch---stock.adobe.com
Neubrandenburg

Wegen eines Giftköders samt Rasierklinge ist in Neubrandenburg ein junger Hund gestorben. Nach Angaben des Tierschutzvereins waren die Köder am Neuen Friedhof in der Oststadt ausgelegt. Bereits Anfang der Woche sei es zu dem Unglück gekommen, der Hund musste eingeschläfert werden. Auf seiner Facebook-Seite hatte der Verein Hundehalter darauf aufmerksam gemacht.

Weitere Giftköder seien nicht gefunden worden, „wir wollten dennoch vorsichtshalber eine Warnung aussprechen”, sagte Ingeborg Graumüller vom TSV auf Nordkurier-Anfrage. Der Polizei ist der Vorfall nicht bekannt. „Bei uns ist keine Anzeige eingegangen”, ließ eine Sprecherin wissen. Sie appelliere jedoch, genau das immer zu tun. „Der Verstoß gegen das Tierschutzgesetz ist eine Straftat”, betonte sie.

Erst im April wurden in Neubrandenburg bereits Giftköder gemeldet. Auch in diesem Fall verstarb ein Hund. In der Vergangenheit wurde auch schon vor Giftködern beispielsweise am Reitbahnsee gewarnt.

 

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