Schätzungsweise 1100 Kilometer müssen für die Kabel gegraben werden.
Schätzungsweise 1100 Kilometer müssen für die Kabel gegraben werden. Sina Schuldt
Breitbandausbau

Glasfaser für weite Teile der Seenplatte bis 2025

12.000 Haushalte sollen von neuen Verträgen mit der Telekom profitieren. Vor dem Baubeginn müssen allerdings noch einige Maßnahmen getroffen werden.
Seenplatte

Bis 2025 sollen Dutzende Dörfer und einige Kleinstädte in der Mecklenburgischen Seenplatte mit schnellen Internetanschlüssen ausgestattet werden. Wie aus der Kreisverwaltung mitgeteilt wurde, haben der Landkreis und die Telekom Deutschland GmbH Verträge für den Breitbandausbau in sechs Projektgebieten vor allem im Norden, Westen und Osten geschlossen. Fast 12.000 Haushalte und Unternehmen sollen von dem Ausbau des Glasfasernetzes profitieren. Bandbreiten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde sollen möglich sein.

Die 18 bisherigen Breitband-Projektgebiete sind nun vertraglich gebunden, bestätigte Landrat Heiko Kärger (CDU). „Nach der neu-medianet GmbH und der Landwerke M-V Breitband GmbH haben wir mit der Telekom Deutschland GmbH nun einen weiteren Partner an Bord geholt und kommen so bei der flächendeckenden Versorgung mit gigabitfähigen Glasfaseranschlüssen einen großen Schritt voran.”

Der Landkreis will sich von Bund und Ländern insgesamt 330 Millionen Euro fördern lassen. Bisher sind Fördermittel in Höhe von 70 Millionen geflossen. Eigene Mittel braucht der Landkreis nicht zusteuern, wie dem Nordkurier auf Nachfrage versichert wurde.

Zunächst sollen Planungsarbeiten wie die Sondierung an Kreuzungen, Bahnschienen, Autobahnen und Stromtrassen beginnen. Im nächsten Jahr soll mit dem Bau begonnen werden. Insgesamt sind laut Telekom über 1.100 Kilometer Tiefbauarbeiten und 520 Netzverteiler nötig.

Folgende Gebiete kommen hinzu:

Projektgebiet MSE 22_09: Altenhof, Bollewick,Buchholz, Bütow, Fünfseen, Gotthun, Grabow-Below, Groß Kelle, Lärz, Leizen, Ludorf, Melz, Penkow, Priborn, Stuer, Vipperow, Walow, Wredenhagen, Zepkow

Projektgebiet MSE 23_11: Alt Schwerin, Fincken, Göhren-Lebbin, Jabel, Kieve, Klink, Massow, Nossentiner Hütte, Sietow, Silz, Zislow, Stadt Malchow

Projektgebiet MSE 23_12: Bredenfelde, Briggow, Duckow, Grabowhöfe, Groß Plasten, Hohen Wangelin, Kittendorf, Klocksin, Moltzow, Peenehagen, Torgelow am See, Varchentin, Vollrathsruhe, Zettemin

Projektgebiet MSE 23_15: Bartow, Beggerow, Breest, Burow, Gnevkow, Golchen, Grapzow, Grischow, Gültz, Hohenbollentin, Hohenmocker, Kletzin, Sarow, Siedenbollentin, Siedenbrünzow, Utzedel, Werder, Wolde

Projektgebiet MSE 24_27: Stavenhagen

Projektgebiet MSE 26_05: Röbel/Müritz

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Kommentare (1)

Wenn die genauso langsam sind, wie Breitlandnet, dann gute Nacht. Man kann noch so viele Verträge schließen, es bringt nicht viel, wenn der Ausbau im Schritttempo erfolgt.