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Grischower dürfen neuen Bürgermeister wählen

In Grischow stehen nach dem Rücktritt des Gemeindeoberhaupts Neuwahlen der Bürger an.
In Grischow stehen nach dem Rücktritt des Gemeindeoberhaupts Neuwahlen der Bürger an.
Caroline Kern/Archiv

 Auch wenn das bisherige Grischower Gemeindeoberhaupt nicht direkt gewählt wurde – das zukünftige sollte unbedingt durch das Volk bestimmt werden.

„Die Bevölkerung hat das Wort. Es muss eine Direktwahl stattfinden.“ Klaus-Michael Glaser lässt keinen Zweifel an seiner Rechtsauffassung. Der neue Bürgermeister der Gemeinde Grischow muss laut Landes- und Kommunalwahlgesetz vom Volk gewählt werden und nicht von der Gemeindevertretung, sagt der Mann vom Referat Rechtsangelegenheiten, Ordnung und Sicherheit des Städte- und Gemeindetages Mecklenburg-Vorpommern.

Er widerspricht damit der anfänglichen Auffassung der hiesigen Amtsverwaltung. Nach dem Rücktritt von Peter Driemecker sollte zunächst ein Grischower als Gemeindevertreter nachrücken und dann aus der Mitte der Abgeordneten ein neues Gemeindeoberhaupt gewählt werden, weil auch Driemecker nicht direkt vom Volk gewählt worden war.

Harms Frese, der als bisheriger Stellvertreter derzeit die Amtsgeschäfte führt, hatte schon angedeutet, dass er diesmal bereit wäre, sich für das Amt zu bewerben.