Unsere Themenseiten

:

Hanfplantage in Wohnhaus

Cannabis Pflanzen haben Feuerwehrleite bei einem Einsatz in Burg Stargard entdeckt. 
Cannabis Pflanzen haben Feuerwehrleite bei einem Einsatz in Burg Stargard entdeckt. 
Abir Sultan

Bei einem Feuerwehreinsatz in Burg Stargard haben die Kameraden kein Feuer entdeckt. Dafür aber etwas anderes.

Bei einem Einsatz, der eigentlich der Brandbekämpfung dienen sollte, haben Burg Stargarder Feuerwehrleute eine Hanfplantage entdeckt. Sie waren alarmiert  worden, weil in einem Wohnhaus ein Brandmelder angeschlagen hatte. Als sie vor Ort eintrafen, war jedoch kein Feuer am Ort des Geschehens zu löschen, allerdings machten die Kameraden den Cannabisfund. Sie alarmierten umgehend die Polizei, die zur Spurensicherung eintraf. Säckeweise tragen Polizisten dann am Freitag Nachmittag Beweismaterial aus der Wohnung, in der, wie die Vermieterin des Hauses dem Nordkurier verriet, eine Wohngemeinschaft lebte. Von denen war niemand zu Hause, als der illegale Hanfanbau schließlich aufflog.

Die Feuerwehr in Burg Stargard entdeckte die Plantage unter künstlichem Licht, als sie zu einem Einsatz in dem Haus gerufen wurde. Eine ältere Dame, Mitbewohnerin des Hauses, schreckte auf, als ein Brandmelder in dem Quartier über ihr pausenlos Alarm schlug. Verängstigt wählte die Frau die Notrufnummer der Feuerwehr. Die rückte binnen weniger Minuten an und musste, weil niemand in der Wohnung war, die Tür aufbrechen. Die Kameraden entdeckten zwar kein Feuer, dafür die Hanfplantage. Weil das nicht in ihre Kompetenz fiel, riefen die Feuerwehr-Leute die Polizei.

Vor dem Haus steht die Vermieterin und versteht die Welt nicht mehr. Klar ist ihr, sich neue Mieter suchen zu müssen. „Wer hätte so etwas gedacht“, schüttelt sie mit dem Kopf. Nie und nimmer wäre sie auf die Idee gekommen, was ihre Mieter dort in der Wohnung treiben. Zu tun haben will sie aber mit denen in Zukunft nichts mehr. Die Polizisten sammeln und fotografieren in der Wohnung, sicherheitshalber schaut ein Beamter auch in die Kellerräume, findet dort aber nichts. „Das kann jetzt alles noch eine Weile dauern“, sagt einer. Schließlich müsse alles seine Ordnung haben.