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Hausbau am Fontanehof kann starten

So soll es Fontanehof aussehen, wenn alle Pläne umgesetzt werden: Gegenüber dem "Augustas" steht ein Hotel garni, daneben drei Stadtvillen, flankiert von zwei kleineren Häusern mit gewerblicher Nutzung. Zum Waldrand hin befinden sich vier Eigenheime.
So soll es Fontanehof aussehen, wenn alle Pläne umgesetzt werden: Gegenüber dem "Augustas" steht ein Hotel garni, daneben drei Stadtvillen, flankiert von zwei kleineren Häusern mit gewerblicher Nutzung. Zum Waldrand hin befinden sich vier Eigenheime.
Simulation: architekturfabrik-nb

Am Neubrandenburger Ostufer des Tollensesees sollen in einigen Wochen die Bagger anrollen. Denn die Investoren halten nun die Baugenehmigung für die Stadtvillen in der Hand. Andere Teile des Projektes werden aber nicht so schnell Realität.

Mit dem Bau von drei Stadtvillen können die Investoren jetzt am Augustabad loslegen. „Wir haben endlich die Baugenehmigung für die drei Häuser bekommen“, freut sich der Neubrandenburger Firmenchef Owe Gluth, der zusammen mit den Unternehmen Bernd Herrmann und Torsten Krentz hinter dem Vorhaben steckt. Zuvor sei bereits eine Baugenehmigung für eines der neben den Villen geplanten vier Eigenheime eingetrudelt, für die weiteren drei hoffen die Bauherren auch auf ein baldiges O.k. der Verwaltung.

Damit startet die Erschließung des Fontanehofs nun doch mit der Wohnbebauung. In den drei Stadtvillen sind den Plänen zufolge insgesamt 21 exklusive Eigentumswohnungen geplant. Für acht davon gebe es bereits Reservierungen, erklärt Owe Gluth. „Aber wir haben in den vergangenen Wochen und Monaten nicht weiter für das Projekt getrommelt, weil wir Interessenten ja noch gar keine Zeitschiene gebe konnten. Jetzt werden wir die Vermarktung neu starten“, so der Unternehmer. Er schätzt, dass die Bauarbeiten spätestens im Oktober oder November beginnen werden. Im Herbst vergangenen Jahres hatten Stadtverwaltung und Investoren eine Lösung gefunden, um einen jahrelang schwelenden Streit um die Bauplanung, insbesondere die Ausrichtung der Balkone, beizulegen. Trotzdem bedeutete das für die Investorengemeinschaft noch kein grünes Licht, um gleich loslegen zu können.

An anderen Ecken des knapp zwei Hektar großen Geländes geht es allerdings eher langsam vorwärts. Für das geplante Hotel garni mit etwa 50 bis 60 Betten und weitere geplante Gewerbeimmobilien habe man noch keine Bauanträge eingereicht, erläutert Owe Gluth. Denn für diese Häuser gebe es bisher keine Interessenten. „Und es hat keinen Zweck, Genehmigungen einzuholen, wenn der Betreiber noch unklar ist.“