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Himmlische Zeiten angebrochen

Pastorin Katharina Seuffert (rechts) hört dem Vortrag eines Gedichtes zu. Im Hintergrund sind einige der eingesandten Bilder, die noch in der Begegnungsstätte besichtigt werden können.
Pastorin Katharina Seuffert (rechts) hört dem Vortrag eines Gedichtes zu. Im Hintergrund sind einige der eingesandten Bilder, die noch in der Begegnungsstätte besichtigt werden können.
Marcel May

Die Sieger eines Wettbewerbs zum Thema „Der Himmel über Mecklenburg“ wurden in der Begegnungsstätte der Diakonie ausgezeichnet. Auftakt für eine Himmlische Woche.

Der Gedanke an den Himmel löst fast unendliche Assoziationsketten aus. „Himmel bedeutet für mich Grenzenlosigkeit, Sehnsucht, Hoffnung, Freiheit“, überlegt Besucherin Petra Thienke. „Und Himmel ist auch Leben, Geborgenheit“, ergänzt Erwin Knies. „Er sieht immer anders aus und fasziniert bei jedem Wetter aufs Neue.“

„Wir leben alle unter demselben Himmel“ – dieser Gedanke war Ausgangsüberlegung dafür, eine Himmlische Woche zu veranstalten, sagt Pastorin Katharina Seuffert. „Modern ausgedrückt bedeutet das Inklusion. Jeder hat seine ganz eigenen Vorstellungen vom Himmel. Die Idee, sich damit auseinander zu setzen, vereint. Denn etwas gemeinsam zu tun, ist sehr wichtig für das Zusammenleben in einem Quartier und bedeutet Vernetzung.“

Bereits im Sommer hatten die Diakonie Stargard und das Quartiersmanagement Neubrandenburg einen Wettbewerb ausgerufen. Menschen sollten schreiben, malen, fotografieren oder in irgendeiner Form kreativ darstellen, was ihnen zum „Himmel über Mecklenburg“ einfällt. Die eingesandten Kunstwerke wurden im Internet veröffentlicht. So konnten die Bürger selbst abstimmen, welches Bild und welche Fotografie gewinnen sollte. In der Kategorie Gemälde holte Sabrina Günther den ersten Preis mit ihrem ergreifenden Bild. „Das Thema „Himmel über Mecklenburg“ erinnerte mich an meine Fehlgeburt vor einem Jahr“, erzählt die Mutter. Auf ihrem Bild sind Hände zu sehen, die einen Engel halten. „Gott wollte meinen kleinen Engel noch nicht hergeben – aber er ist in guten Händen“, sagt Sabrina Günther tapfer.

Der abschließende Gottesdienst findet am Sonntag um 10 Uhr ebenfalls in der Kirche St. Michael in der Straußstraße statt unter dem Motto „Wie im Himmel“.