NACH SANIERUNG

Hochzeits-Premiere in Altentreptows neuem Trausaal

Zwei Paare gaben sich am Freitag das Ja-Wort im neuen Saal. Sie weihten damit den Raum in der Alten Apotheke ein. Das Trauen im Rathaussaal ist damit passé.
Bärbel Gudat Bärbel Gudat
Altentreptows Standesbeamtin Susann Wendt bereitete sich auf die erste Trauung im neuen Saal in der Alten Apotheke vor.
Altentreptows Standesbeamtin Susann Wendt bereitete sich auf die erste Trauung im neuen Saal in der Alten Apotheke vor.
Altentreptow.

Noch ist nicht alles perfekt. Auf einige Deko-Teile wartet Treptows Standesbeamtin Susann Wendt noch. Sie hat sich für die Premiere am Freitag mit einem Blumenarrangement aus der heimischen Wohnung beholfen. Die Standesbeamtin ist ein wenig aufgeregt, was sonst bei Trauungen kaum noch der Fall war. „Die Wege hier sind einem doch noch nicht so vertraut“, gibt sie zu.

Als die Hochzeiten im Rathaussaal stattfanden, wusste sie genau, wie alles von der Trauungszeremonie bis zum Sektempfang ablaufen wird. Doch in der frisch sanierten Alten Apotheke muss ein wenig improvisiert werden. Die Garderobe befindet sich noch im kleinen Besprechungsraum. Dort, wo sich die Standesbeamtin mit den Hochzeitspaaren trifft, um alles Nötige für die Trauung vorzubereiten. Änderung in Sachen Garderobe ist aber bald in Sicht.

Deckenmalerei ist erhalten geblieben

Ein Altentreptower Paar traut sich bei der Premiere im neuen Trauzimmer. Am Nachmittag habe sich noch ein Pärchen aus Kalübbe entschlossen, sich in Altentreptow das Ja-Wort zu geben. Der Termin sei kurzfristig dazugekommen, so die Standesbeamtin. Am Tag der offenen Tür vor 14 Tage war schon das meiste an Möbeln und Vorhängen im neuen Trauzimmer eingeräumt. Schon da gab es viel Lob für die Gestaltung. Bislang konnten die Hochzeitspaare sich in Altentreptow im Rathaussaal oder in Klempenow trauen lassen.

Der Architekt der Alten Apotheke, Mike Rabenseifner, arbeitete eng mit Fachleuten vom Denkmalschutz zusammen. Er erstellte auch das Farbkonzept für den Trausaal. Es sei nicht ganz so einfach gewesen, dann die passenden Möbel wie Schreibtisch und Anrichte zu finden, erzählte die 2. Stadträtin Silvana Knebler beim Tag der offenen Tür. Aber auch die Stühle und die Tischlampen mussten passen. Da wurde von den Frauen in der Verwaltung so manch ein Katalog durchgeblättert, um das richtige zu finden.

Die Decke mit der wunderschönen Malerei wurde zum Beispiel bei Renovierungsarbeiten noch zu DDR-Zeiten glücklicherweise nicht einfach herausgerissen und irgendwo entsorgt. So macht sie den wunderschönen, hellen Raum heute komplett.

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