BUNDES- UND LANDTAGSWAHL

Hohe Wahlbeteiligung zeichnet sich ab in Neubrandenburg

Trotz des schönen Spätsommerwetters gehen viele Bürger an die Urnen in der Region Neubrandenburg. Welche Kandidaten sich durchsetzen, ist offen.
Das Hinweisschild für ein Neubrandenburger Wahllokal steht direkt auf einem Aufruf zum Wählen, den Unbekannte mit Kr
Das Hinweisschild für ein Neubrandenburger Wahllokal steht direkt auf einem Aufruf zum Wählen, den Unbekannte mit Kreide aus Pflaster aufgetragen haben. Mirko Hertrich
In der Neubrandenburger Innenstadt standen die Menschen im Wahllokal der Bibliothek seit den frühen Morgenstunden bis zum späten Nachmittag Schlange, um ihre Stimme abzugeben. Wenndorff
Neubrandenburg ·

Bei der Bundes- und Landtagswahl am Sonntag zeichnet sich in und um Neubrandenburg eine recht rege Beteiligung ab. In der Vier-Tore-Stadt hatten bist 14 Uhr mit knapp 15 650 Wählerinnen und Wählern 30,3 Prozent der Wahlberechtigten an der Wahl teilgenommen, wie Stadtsprecherin Anett Seidel dem Nordkurier sagte. Briefwahlunterlagen angefordert hatten in der Vier-Tore-Stadt 14 500 Bürger. „Es ist eine sehr hohe Wahlbeteiligung”, sagte die Rathaussprecherin.

Im Umland zog es mehr Bürger zur Wahl

Im Umland zog es prozentual gesehen noch mehr Bürger in die Wahllokale. Im kompletten Amtsbereich Stargarder Land waren bis 14 Uhr knapp 37 Prozent der Wahlberechtigten an die Urnen gegangen, wie Wahlleiter Christian Walter dem Nordkurier mitteilte. Im Amt Neverein waren es nach Auskunft von Wahlleiter Nils Alexander sogar 41,5 Prozent Im Amt Friedland lag die Wahlbeteiligung bis zu diesem Zeitpunkt lediglich bei 28,7 der Wahlberechtigten. Darin enthalten seien aber noch nicht die Briefwähler, sagte die Friedländer Wahlleiterin Rita Maske.

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Im Bundestagswahlkreis 16, der den sperrigen Namen „Mecklenburgische Seenplatte I – Vorpommern-Greifswald II” trägt, wird ein Kopf-an-Kopf-Rennen um das Direktmandat erwartet. Der bisherige Wahlkreisabgeordnete Philipp Amthor (CDU) und seine Herausforderer Enrico Komning (AfD) und Erik von Malottki (SPD) lagen laut Umfragen nur wenige Prozentpunkte auseinander.

Platz von Bretschneider ist offen

Bei der Landtagswahl in den beiden Neubrandenburger Wahlkreisen 2 und 3 werden die Karten ganz neu gemischt. Der Platz von Sylvia Bretschneider im Schweriner Landtag ist nach deren Tod am 28. April 2019 vakant. SPD-Urgestein Manfred Dachner tritt nicht mehr an. In beiden Wahlkreisen stellen sich jeweils sieben Direktkanidaten zur Wahl. Der Wahlkreis 22, der Burg Stargard, Friedland Penzlin und Woldegk umfasst, bewerben sich zehn Kandidaten um die Nachfolge von Lorenz Caffier (CDU). Auch hier gibt es keinen klaren Favoriten.

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Kommentare (1)

ist nicht wer wählt sondern wer die stimmen zählt......