SCHLÄGEREI IN NEUBRANDENBURG

Hund getreten, Hitlergruß gezeigt und Polizisten angegriffen

In Neubrandenburg ist eine Parkplatz-Schlägerei vollends eskaliert, als die Polizei eintraf. Ein 39-Jähriger zeigte erst den Hitlergruß und ging dann auf die Polizisten los.
In Neubrandenburg wurde ein Mann nach einer Schlägerei in Gewahrsam genommen (Symbolbild).
In Neubrandenburg wurde ein Mann nach einer Schlägerei in Gewahrsam genommen (Symbolbild). Johannes Neudecker
Neubrandenburg.

Am Dienstag rief ein Zeuge gegen 19 Uhr die Polizei, weil sich mehrere Personen auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Ihlenfelder Vorstadt in Neubrandenburg gegenseitig schlugen. Je ein Streifenwagen des Neubrandenburger Polizeireviers und des Autobahnpolizeireviers Altentreptow rückte an.

Vor Ort fanden die Beamten drei deutsche Männer im Alter von 27, 38 und 39 Jahren, die zuvor in die Schlägerei verwickelt waren – so die Polizei. Nach derzeitigem Stand hatte einer der Männer vorsätzlich einen Hund getreten, dann eskalierte die Situation.

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Angriff auf Polizisten

Als sich die Polizisten näherten, zeigte der 39-Jährige den Hitlergruß in Richtung der Beamten. Während sich einer der Männer ruhig verhielt und den Weisungen der Polizei folgte, wurden die anderen beiden aggressiv. Der 39-Jährige nahm dabei eine Kampfhaltung ein und drohte, die Polizisten zu schlagen.

Diese wehrten seinen Versuch, sie anzugreifen, durch unmittelbaren Zwang ab und nahmen ihn in Gewahrsam. Ein Drogenvortest beim Tatverdächtigen verlief positiv. Zudem ergab eine Atemalkoholüberprüfung einen Wert von 2,38 Promille. Bei dem Einsatz wurde kein Polizeibeamter verletzt.

Mehrere Ermittlungsverfahren

Der zweite namentlich bekannte Tatverdächtige sowie der dritte Mann durften nach den Polizeimaßnahmen vor Ort ihrer Wege gehen. Auf den 39-jährigen Tatverdächtigen kommen nun jedoch Ermittlungsverfahren wegen des Straftatverdachts

  • der Körperverletzung,
  • Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen,
  • Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und
  • Verstoß gegen das Tierschutzgesetz zu.

Die Kriminalpolizei Neubrandenburg hat die entsprechenden Ermittlungen aufgenommen.

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Kommentare (1)

Der gleiche 39-jährige wie neulich, als dessen Opfer wegen eines psychischen Ausnahmezustandes von den Beamten fixiert wurde, er selbst aber wie diesmal auch wieder laufen gelassen wurde?

Nett. Ein offensichtlich ehemaliger Sträfling rennt kurz nach seiner Entlassung wieder in NB rum, beleidigt, bedroht und prügelt sich sogar mit den Beamten und kann zum zweiten Mal wieder nach Hause gehen. Danke Merkel.

Das anhängige Strafverfahren ist doch sowieso mindestens Widerruf tauglich, also warum wird er nicht gleich zum Haftrichter gebracht.