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Im Dustern dank kaputter Lampen

Nur eine Warnbake steht dort, wo eine Straßenlaterne hingehört – und das schon seit Monaten. So lange könne die Produktion schon mal dauern, erklären die Stadtwerke. Jetzt aber sei Ersatz da. Am Stargarder Tor war der Licht-Ausfall zum Glück schneller behoben.
Susanne Schulz Susanne Schulz
Da fehlt doch was in der Reihe der Straßenlaternen ... und das schon seit Monaten. Nun soll es aber nicht mehr lange dauern, dass eine Warnbake das „Leuchten“ übernehmen muss.
Da fehlt doch was in der Reihe der Straßenlaternen ... und das schon seit Monaten. Nun soll es aber nicht mehr lange dauern, dass eine Warnbake das „Leuchten“ übernehmen muss.
Neubrandenburg.

Glück gehabt, dass jahreszeitbedingt die Tage immer länger werden. Dadurch tappen die Neubrandenburger nicht so schnell im Dustern, auch wenn an verschiedenen Ecken der Viertorestadt die nächtliche Erleuchtung ausbleibt.

Auf dem Lindenberg ist das schon seit Monaten der Fall, wie Nordkurier-Leser Erhard Prestin beobachtet hat: An der Lindenstraße, auf Höhe der Einmündung zur Ahornstraße, klafft eine Lücke in der sonst so gleichmäßigen Reihe der Straßenlaternen. Nur eine rot-weiße Warnbake zeugt davon, dass hier Vorsicht geboten ist.

Die Lampe sei Ende 2018 entfernt worden, weiß Prestin. Zuvor habe der Mast – wohl nach einem Unfall – bereits schief gestanden. Ersetzt wurde er bislang nicht. Beim Kundenservice der Stadtwerke machte Prestin darauf aufmerksam, dass der Kreuzungsbereich nicht ausgeleuchtet ist. Das Versprechen, sich darum zu kümmern, führte indessen noch nicht zu sichtbaren Ergebnissen. „Kann es denn Monate dauern, eine einzelne Lampe auszutauschen?“, wundert sich der Neubrandenburger. Inzwischen sei noch eine weitere Laterne kaputt, sodass nächtens ein weiteres Stück Straße im Dunkeln liegt.

Stadtwerke wollen Reparatur veranlassen

Das wollen die zuständigen Kollegen prüfen und schnellstmöglich eine Reparatur veranlassen, kündigt eine Stadtwerke-Sprecherin auf Nordkurier-Nachfrage an. Auch die fehlende Lampe solle nun sehr bald ersetzt werden. Der Mast sei im vergangenen Jahr tatsächlich bei einem Unfall beschädigt und daraufhin abgebaut worden, inzwischen sei ein neuer endlich eingetroffen, die Installation soll in dieser Woche erfolgen. Dass die Produktion eines solchen Mastes bis zu einem halben Jahr dauert, ist den Stadtwerken zufolge „nicht ungewöhnlich“.

Schneller war immerhin an anderer Stelle die Düsternis zu beheben, nämlich am Stargarder Tor. Dessen stimmungsvolle nächtliche Beleuchtung wurde einige Wochen lang schmerzlich vermisst. Auffälligerweise seit der Earth Hour, jener weltweiten Aktion, bei der für eine Stunde die Lichter an öffentlichen Orten abgeschaltet werden, um auf Klimaschutz-Probleme aufmerksam zu machen.

Auch Neubrandenburg hatte sich daran beteiligt und am 27. März die Beleuchtung der vier Stadttore ausgeschaltet. Dass es seither am Stargarder Tor dunkel blieb, war jedoch nicht der Klima-Mahnung geschuldet, sondern schlicht einem Kabelfehler. Und der sei, wie die Stadtwerke mitteilen, inzwischen behoben worden. Einem Anwohner zufolge bleibt das Tor aber immer noch dunkel.

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