Hiobsbotschaft zum Feierabend

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Im Kornhus ist der Ofen aus

Die vier Damen aus Zürich und der Herr im Hintergrund dürften zu den letzten Besuchern im Kornhus gehört haben. Das Café und Bistro ist seit Donnerstagabend geschlossen. 
Die vier Damen aus Zürich und der Herr im Hintergrund dürften zu den letzten Besuchern im Kornhus gehört haben. Das Café und Bistro ist seit Donnerstagabend geschlossen. 
Marlies Steffen

Nun ist es doch passiert. Das Café und Bistro in Neustrelitz ist seit Donnerstagabend geschlossen. Die Mitarbeiter wurden erst kurz vor 18 Uhr vor vollendete Tatsachen gestellt.

Mitten in der Urlaubszeit und auch noch mit der offiziellen Begründung einer traditionell schwächeren Auslastung im Sommer ist das Kornhus in Neustrelitz am Donnerstagabend geschlossen worden. Die Mitarbeiter wurden erst kurz vor 18 Uhr, zur aktuellen Schließzeit des Cafés und Bistros, vor vollendete Tatsachen gestellt. Frank Winter, Vertriebsleiter des Nachfolgeunternehmens von „De Mäkelbörger“, war mit dem Betriebsrat vor Ort.

Nordkurier-Informationen zufolge soll ein Teil der im Kornhus Beschäftigten übernommen werden. Wie es mit dem Kornhus selbst weitergeht, steht in den Sternen. Es gebe Verhandlungen mit einem Interessenten, die zögen sich aber in die Länge, erfuhr der Nordkurier. Wer der Interessent ist, dazu gab es keine Auskunft.  

Noch in dieser Woche hatte Sprecher Sebastian Glaser verlauten lassen, dass das Kornhus vorerst nicht geschlossen wird. Nun wird die Schließung ausgerechnet zum Monatsende verkündet. Das gibt Spekulationen Raum, dass solche Pläne schon länger in der Schublade lagen.

Kommentare (1)

So langsam muss es doch auch der Dümmste mit bekommen haben das ein Firmen Aufkauf immer zu Lasten der Arbeitnehmer geht. Es geht doch hauptsächlich darum einen lästigen Konkurrenten los zu werden. Und den Markt mit eignen Produkten zu bedienen. Es wird nicht der letzten Betriebe oder Geschäfte gewesen sein. Nach und nach wird alles dicht gemacht was nicht gebraucht wird. Auch bei der Bäckerei würde es mich nicht wundern. Für die Beschäftigten hoffe ich nur das beste.