Fundtier

In Neubrandenburg ist ein Affe los

Eine Seniorin sucht den Besitzer eines Stoff-Affens. Es ist nicht das erste Mal, dass der nahe Verwandte des Menschen in der Neubrandenburg sein Unwesen treibt.
Tim Prahle Tim Prahle
Er wirkt noch ganz munter: Der Affe macht es sich sowohl in der Wohnung als auch auf dem Balkon der Oststädterin bequem
Er wirkt noch ganz munter: Der Affe macht es sich sowohl in der Wohnung als auch auf dem Balkon der Oststädterin bequem. Tim Prahle
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Neubrandenburg.

In Neubrandenburg ist der Affe los, und eine Senioren möchte ihn wieder los werden. Sie hat ihn im Stadtgebiet gefunden. „Er lag einfach so da“, sagt sie. Vermutlich verloren oder vergessen. „Er war noch ganz sauber und wirkt auch sonst sehr neu und hochwertig“, sagt die Neubrandenburgerin.

Jetzt hofft sie, den Besitzer zu finden. „Er liegt hier wohlbehütet und frisst mir auch nicht die Haare vom Kopf“, sagt die Rentnerin scherzhaft. Nur vor den sechs Enkeln müsse sie ihn ab und an verstecken. „Ich kann mir gut vorstellen, dass er woanders schon sehr vermisst wird.“

Verlorener Affe vor vier Jahren

Neubrandenburg und seine Affen. Bereits vor vier Jahren tauchte im Reitbahnviertel einer auf. Ebenfalls beige, ebenfalls zur Familie der Gibbons gehörend und ebenfalls aus Stoff.

Damals hakte der Nordkurier nach, wer den Primaten wohl aus seiner misslichen Lage befreien wird und wurde an das Rathaus verwiesen. Dort weiß heute jedoch keiner mehr, was mit dem Affen von damals geschehen ist, wie eine Nordkurier-Anfrage ergab.

Zumindest ist es nicht derselbe wie der, der aktuell in der Oststadt residiert. „Wahrscheinlich ein naher Verwandter“, feixt seine Gastgeberin. Doch trotz aller Freude, die der Affe bringt, hofft sie, dass er schon bald wieder dort ist, wo er hingehört. Zu einem Kind.

Besitzer melden sich beim Nordkurier

Wer also den Affen auf dem Bild wiedererkennt, möge sich doch bitte beim Nordkurier melden. Dieser vermittelt dann an die Neubrandenburgerin mit dem Herz für (Stoff-)Tiere weiter.

Nur der Zeitpunkt und der Ort der unfreiwilligen Trennung müssen zumindest vage genannt werden“, fügt diese noch hinzu. Denn es gibt sicherlich viele Menschen, die den kleinen Kerl gerne bei sich zu Hause hätten. Auch wenn sie ihn nicht selbst verloren haben.

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