LANDESENTWICKLUNGSGESELLSCHAFT STELLT RÄUME

In Treptow kann wieder Blut gespendet werden

Es kann in Altentreptow ab sofort wieder Blut gespendet werden. In dieser Woche findet der erste Termin seit dem Frühjahr statt. Ein lokales Unternehmen stellt dem DRK dafür Räume zur Verfügung. Dorthin wird auch für die Folgetermine geladen.
Ab sofort soll es wieder regelmäßig Blutspendeaktionen des DRK in Altentreptow geben, an einem neuen Standort.
Ab sofort soll es wieder regelmäßig Blutspendeaktionen des DRK in Altentreptow geben, an einem neuen Standort. Kai Remmers
Altentreptow.

Zum ersten Mal seit dem Corona-Lockdown im März kann das Deutsche Rote Kreuz (DRK) wieder Blutspendetermine in Altentreptow anbieten. Diesen Donnerstag von 14.30 Uhr bis 18.30 Uhr wird dazu in die Räume der Landschaftsentwicklungsgesellschaft (LEG) in der Rudolf-Breitscheid-Straße 28 geladen. Diese Adresse können sich Blutspender der Region gleich für zukünftige Termine notieren.

Zuvor hatte das DRK stets im Altentreptower Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum mit den Spendenaktionen seinen angestammten Platz. Aufgrund der Corona-Pandemie und den dadurch entstandenen Maßnahmen geht das nicht mehr, erklärt Patricia Reinhold, Gebietsreferentin des DRK Blutspendedienst Mecklenburg-Vorpommern. „Es war schwierig, etwas Neues zu finden.“

Nach langer Suche standen in der Stadt an der Tollense zwei Möglichkeiten zur Verfügung: Die Feuerwehr und die LEG. Zu letzterem kam der Kontakt über einen Mitarbeiter der Gesellschaft, berichtet Patricia Reinhold. Ausreichend Platz gab es an beiden Stadtorten. Schließlich fiel die Entscheidung auf die LEG, unter anderen wegen der ebenerdigen Lage und der günstigeren Parksituation.

In Altentreptow war Bereitschaft immer groß

„Wir sind sehr froh, dass es jetzt wieder was Festes geworden ist“, sagt die Gebietsreferentin. Auch die nächsten Termine sollen bei der LEG stattfinden. In diesem Jahr stehen noch der 22. Oktober und der 12. November im Kalender, 2021 soll es im Januar weitergehen. „Wir wollen wieder in den gewohnten Rhythmus kommen.“ Das waren bis dato zwei Termine pro Quartal.

Bleibt abzuwarten, wie gut die Aktionen wieder angenommen werden. „Das erste Mal ist immer spannend.“ In Altentreptow ist in der Vergangenheit die Bereitschaft immer groß gewesen, berichtet Patricia Reinhold. Bis zu 60 Spenden seien durchaus pro Termin zusammengekommen. Allerdings ginge die Resonanz derzeit allgemein zurück.

Einige Spender sind in die Kreisstadt abgewandert

Seit März war sie zuerst gut gestiegen. Die Menschen waren zu Hause und hatten schlicht die Zeit, so Reinhold. Viele habe es zum Blutspenden gezogen, wie zum Blutspendedienst des DRK bei der Marienkirche in Neubrandenburg. „Dort sind auch einige Spender aus Altentreptow hingegangen“, wurde Patricia Reinhold von Mitarbeitern berichtet. Zuletzt waren aber Ferien, in denen manch einer verreist sei, nun gehe die Schule wieder los und dann seien da natürlich die hohen Temperaturen. „Wir haben jetzt sozusagen das Sommerloch.“ Gerade bei der Hitze würde es weniger Menschen rausziehen, Kreislaufprobleme treten häufiger auf. Viel Trinken und richtig Essen, empfiehlt Patricia Reinhold jedem.

Gebraucht wird der rote Lebenssaft auf jeden Fall bei den Patienten. Operationen dürfen ebenfalls wieder vermehrt stattfinden, zählt die Gebietsreferentin auf. „Es wird gebraucht. Also gehen Sie bitte Blut spenden.“

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