POLIZEI ERWISCHT TATVERDÄCHTIGE

Jugendliche in Neubrandenburg missbrauchen Notruf

Viermal haben die Jugendlichen den Notruf missbraucht und Polizei und Berufsfeuerwehr in Neubrandenburg auf den Plan gerufen.
Meldungen der Polizei zu Unfällen und Diebstählen in Mecklenburg-Vorpommern
Meldungen der Polizei zu Unfällen und Diebstählen in Mecklenburg-Vorpommern
Neubrandenburg.

Gleich viermal haben Jugendliche missbräuchlich den Notruf gewählt und von Schlägereien, Raub und Brand in der Neubrandenburger Oststadt berichtet. In der Nacht zum Mittwoch von 23.25 Uhr bis etwa 1.55 Uhr haben die mutmaßlichen Täter damit vier Einsätze der Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg und in einem Fall auch der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg ausgelöst.

Beim ersten Anruf gegen 23.25 Uhr habe ein Hinweisgeber mitgeteilt, dass es auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Neubrandenburger Oststadt zu einer körperlichen Auseinandersetzung mehrerer Personen gekommen sei, heißt es im Polizeibericht. Die eingesetzten Beamten hätten allerdings keine Personen vor Ort feststellen können.

Angeblich Handtaschenraub beobachtet

Beim zweiten Anruf gegen 00.20 Uhr sei per Notruf mitgeteilt worden, dass sich angeblich zwei Personen auf dem Parkplatz eines Discounters, ebenfalls in der Neubrandenburger Oststadt, schlagen würden. Auch dort hätten die Beamten niemanden antreffen können.

In einem dritten Anruf um 1.20 Uhr meldete ein Hinweisgeber, dass es zu einem Handtaschenraub in der Oststadt gekommen sein soll. Die Täter sollten laut Hinweisgeber in Richtung Klinikum geflüchtet sein, heißt es weiter. Auch das habe sich nicht bestätigt, so die Polizei.

Feuerwehr rückt mit drei Fahrzeugen aus

Ein vierter Sachverhalt wurde laut Polizeibericht gegen 1.55 Uhr der Rettungsleitstelle des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte gemeldet. Es sei eine Rauchentwicklung auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Oststadt zu sehen. Neben der Feuerwehr, die mit drei Fahrzeugen ausrückte, kam auch eine Funkstreifenwagenbesatzung zum Einsatz, so die Polizei. Vor Ort sei allerdings keine Rauchentwicklung festgestellt worden.

Mobiltelefone beweisen Anrufe

Doch jetzt liefen die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg in der Oststadt Streife und konnten tatsächlich wenig später drei tatverdächtige deutsche Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren in der Ziolkowskistraße antreffen und überprüfen. Dabei seien die Mobiltelefone der Tatverdächtigen sichergestellt worden. Bei der Überprüfung habe sich herausgestellt, dass mit allen drei Telefonen die Notrufe getätigt wurden. Die Ermittlungen gegen die drei Jugendlichen wurden wegen des Verdachts des Notrufmissbrauchs aufgenommen und dauern an. „Weitere Notrufe gab es in der Nacht nicht mehr!”, schließt die Polizei ihren Bericht.

 

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