UNFALL IN NEUBRANDENBURG

Junge Radfahrerin an Kreuzung angefahren

Auf einer viel befahrenen Kreuzung in Neubrandenburg gab es einen Unfall. Nach Polizeiangaben hatte eine Autofahrerin beim Abbiegen nicht aufgepasst.
Dies Kreuzung wurde für eine junge Radfahrerin zur Gefahr.
Dies Kreuzung wurde für eine junge Radfahrerin zur Gefahr. Felix Gadewolz
Die Polizei hatte zur Unfallursache eine erste Vermutung.
Die Polizei hatte zur Unfallursache eine erste Vermutung. Felix Gadewolz
Neubrandenburg ·

Bei einem Verkehrsunfall an der Kreuzung Woldegker Straße mit dem „Haken” der Ortsumgehung in Neubrandenburg ist am Montag gegen 12 Uhr eine 20 Jahre alte Frau leicht verletzt worden. Wie die Polizei zur Unfallursache mitteilte, wollte eine 46-Jährige mit ihrem Auto bei grüner Ampel für den Verkehr Richtung Innenstadt von der Woldegker Straße in die Sponholzer Straße abbiegen. Dabei übersah sie nach ersten Erkenntnissen eine Radfahrerin, die geradeaus unterwegs war.

Die junge Frau wurde mit leichten Verletzungen ins Klinikum Neubrandenburg eingeliefert. Während der Unfallaufnahme kam es kurzzeitig zu Verkehrseinschränkungen. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 300 Euro, teilte die Polizei weiter mit. Das Fahrrad war nicht mehr fahrbereit.

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Kommentare (2)

Am letzten Freitag war ein LKW-Fahrer an derselben Kurve der Meinung, man muss nicht in den Seitenspiegel schauen, wenn man rechts abbiegt. Er hat die Bremsen meines Fahrrades getestet. Ich fuhr vorschriftsmäßig innerorts weniger als 50 kmh. Beim heutigen Unfall stand der RTW so günstig, dass die Rechtsabbieger stehende Fußgänger und Radfahrer erst spät sehen konnten.

... die anderen Schuld. Kennen wir ja. Radfahrer halten sich ja auch grunsätzlich an die StVO, sind absolute Vorbilder in Sachen Anhalten bei Roter Ampel, dem Rechtsfahrgebot etc. Ist klar.... Wie oft passieren Unfälle, weil der Radfahrer meinte, er/sie müsse sich an keine Verkehrsregeln halten, links fahren, wo es nicht erlaubt ist, sondern durch ein Verkehrszeichen geregelt sein muss, das er links fahren darf, oder bei roter Ampel drüberrauschen, aber dann sich echofieren, und herumschreien, wenn etwas passiert. Besonders dann wenn Radfahrer in einer rücksichtslosen Art und Weise sogar auf ihr Vorfahrtsrecht bestehen. Ich selber wurde schon von einem nachfolgenden Radler angebrüllt weil ich es gewagt hatte bei roter Ampel anzuhalten. Gutes Karma, das der dann wenig später angefahren wurde, weil er dachte, als Radfahrer hat sich alles dieser Gattung der Verkehrsteilnehmer zu richten, leider bekommen diese Verkehrsteilnehmer auch immer in einem Verfahren Recht, wo offenbar ökofanatische Richter, meistens sind das dann sogar Richterinnen, die dann glauben sie müssten dem Ökofanatismus im Rechtswesen zu mehr Geltung verhelfen. Wie sich oben beschriebener Unfall zugetragen hat, mag ich nicht bewerten, mag sein, das die Radfahrerin wirklich schuldlos an dem Unfall war, aber leider sieht man immer mehr eine krasse Rücksichtslosigkeit der Radfahrer, die denken ihnen alleine gehört die Strasse.