NACH AUKTION

Käufer der alten Berufsschule knickt ein

Sie war schon versteigert, die frühere Berufsschule am Rande der Oststadt in Neubrandenburg. Jetzt hat sie die Stadt wieder an der Backe.
Diese Fast-Ruine der stadteigenen ehemaligen Berufsschule bleibt wohl ein Ladenhüter.
Diese Fast-Ruine der stadteigenen ehemaligen Berufsschule bleibt wohl ein Ladenhüter. Thomas Beigang
Neubrandenburg.

Das ist doch wieder schief gegangen. Der Bieter, der im März während der Norddeutschen Grundstücksauktion bereit war, 25.000 Euro für die stadteigene ehemalige Berufsschule An der Hochstraße in Neubrandenburg auszugeben, hat sein Angebot zurückgezogen. „Wir müssen jetzt“, so der „Herr“ über alle städtischen Immobilien, Dirk Schwabe, „die Schule und das 8700 Quadratmeter große Grundstück erneut anbieten“.

Abriss zu teuer

Am liebsten hätte die Stadt schon vor Jahren die alte Schule abgerissen, um die Vermarktungschancen für die Ansiedlung von kleineren Betrieben zu erhöhen. Aber weil sich die Gegend unweit der Hochstraße außerhalb jeglichen Fördergebiets befindet, musste alles so bleiben, wie es ist. Aus eigener Tasche konnte sich die Stadt nie leisten, das Gebäude abzureißen.

In Sachen alte BAZ-Halle in der Nachbarschaft der verfallenen Schule tut sich aber vielleicht etwas. Allerdings verfügt der Neu-Besitzer der Halle, die auf der gleichen Auktion in Rostock für 100.000 Euro an den Mann gebracht wurde, noch über „kein ausgereiftes Nutzungskonzept“, war aus dem Neubrandenburger Rathaus zu erfahren. Die BAZ-Halle steht ebenfalls schon längere Zeit leer und ist für den Sport- und Kulturbetrieb geeignet.

 

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