DREIKÖNIGSTREFFEN

Kardinal Marx und Manuela Schwesig in Neubrandenburg erwartet

Deutschlands ranghöchster katholischer Würdenträger und Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin sind nur einige der Ehrengäste beim jährlichen Dreikönigstreffen in Neubrandenburg.
dpa
Kardinal Marx und Ministerpräsidentin Schwesig gehören zu den Ehrengästen.
Kardinal Marx und Ministerpräsidentin Schwesig gehören zu den Ehrengästen. dpa-Archiv (Kombo)
Neubrandenburg.

Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, wird am Sonntag zum Benefizabend des Neubrandenburger Dreikönigsvereins erwartet. Der 65-Jährige soll die Festrede vor knapp 570 Gästen halten, die zu diesem ersten gesellschaftlichen Höhepunkt in Mecklenburg-Vorpommern erwartet werden. Der Neubrandenburger Dreikönigsverein gilt als eine der wichtigsten Sozialinitiativen im Nordosten.

Anlässlich des Dreikönigstages spenden Firmen und Gäste Geld, das der ambulanten und stationären Hospizarbeit mit Sterbenskranken, Jugendreisen und anderen sozialen Projekten zu Gute kommt. Im Vorjahr kamen so rund 50 000 Euro an Spenden zusammen.

Weitere drei Minister erwartet

Neben Marx werden unter anderem Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD), sowie mit Lorenz Caffier (CDU), Katy Hoffmeister (CDU) und Stefanie Drese (SPD) drei Minister aus Schwerin erwartet. Im Festvortrag am Abend geht es traditionell um Werte und Orientierung in der modernen Gesellschaftsdebatte. Der Vorsitzende der Bischofskonferenz hatte sich zuletzt für Vielfalt in der Gesellschaft und gegen Nationalismus in Europa ausgesprochen sowie vor dem Missbrauch religiöser Botschaften gewarnt. Auch Schwesig will ein Grußwort halten.

Vor dem abendlichen Treffen will Marx das Dreikönigshospiz besuchen, das als Vorreiter in der Hospizarbeit im Nordosten gilt. Die Reihe der prominenten Redner dieser Benefizabende ist bereits lang: So sprachen unter anderem Michail Gorbatschow, Lech Walesa, Angela Merkel, Roman Herzog, Wolfgang Schäuble, Wolfgang Thierse, Hans-Jochen Vogel, Joachim Gauck und der Publizist Richard David Precht. Im vorigen Jahr hielt Helmut Kohls ehemaliger Regierungssprecher Friedhelm Ost die Festrede.

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Kommentare (2)

Hinterlegen sie auch aus Nächstenliebe ihre aktuellen Kontoauszüge und Handynummern???

Kirche und Politik gehören streng getrennt. Aber was soll's Kirche verblödet die Menschen und die Politik besch... die Menschen. Gleich und gleich gesellt sich gerne.