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Kartoffeln, Runkeln und Kürbisse unter dem Regenbogen gesammelt

Die Idee der Hofladen-Mosterei in Roggenhagen schlug voll ein: Den ganzen Tag lang holten Besucher trotz mittelguten Wetters die Früchte vom Feld.
Unter dem Regenbogen: Fiedel Dittmann führte vor, wie einst Kartoffeln geerntet wurden.
Unter dem Regenbogen: Fiedel Dittmann führte vor, wie einst Kartoffeln geerntet wurden. Felix Gadewolz
Roggenhagen.

Mit einer verrückten Idee hat am Wochenende Ingo Rosteck, Inhaber der Hofladen Mosterei in Roggenhagen, Hunderte Besucher auf die Felder am Ortsrand gelockt. Bereits am Morgen gegen 9 Uhr tummelten sich viele Familien und Besucher auf den Feldern, um selbst Kartoffeln, Runkeln oder Kürbisse zu sammeln, die vorab durch Mitarbeiter des Hofladens bereits gerodet worden waren.

Volle Säcke und Eimer schleppten die Besucher hier vom Feld, auch Kinder freuten sich über diese Aktion und sammelten fleißig mit. Neben Kartoffelsuppe, Bratwurst und Kuchen sowie der Kürbisschnitzerei gab es auch etwas Geschichte zu erleben. Fiedel Dittmann aus Woldegk zeigte den neugierigen Besuchern, wie man früher Kartoffeln geerntet hat und zog mit seinen Pferden und dem Rodegespann durch die Reihen.

Vier Sorten Kartoffeln, davon drei festkochende sowie eine mehligkochende, hunderte Kürbisse und Runkeln wechselten an diesem Tag die Besitzer. Bis 17 Uhr trotzten die Besucher an diesem Tag auch gelegentlichen Regenschauern auf den mehr als zwei Hektar großen Feldern. Hofladen-Besitzer Ingo Rosteck zeigte sich zufrieden und überwältigt angesichts des großen Zuspruchs, den seine Aktion erhielt.

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