BRANDSTIFTUNG

Das war der Schutzengel im Neubrandenburger Brandhaus

Die Höhe des Schadens bei einem Wohnhaus-Brand in Fünfeichen kann auch einen Tag später nicht exakt angegeben werden.
Thomas Beigang Thomas Beigang
In Fünfeichen hat es am Dienstagabend in einem Wohnhaus gebrannt.  
In Fünfeichen hat es am Dienstagabend in einem Wohnhaus gebrannt. Felix Gadewolz
Neubrandenburg.

Die Rettung der zwei Bewohner aus den Wohnungen im Fünfeichener Brandhaus am Dienstagabend ist doch keinem geheimnisvollen Unbekannten zu verdanken – wie ursprünglich am Unglückstag angenommen. Wie die Polizei mittlerweile ermittelt hat, soll es der 68-jährige Mieter einer der beiden Wohnungen selbst gewesen sein, der das Feuer in seinem Quartier entdeckt hat und die 70 Jahre alte Vermieterin in deren Wohnung alarmierte und mit nach draußen nahm.

Beide riefen dann auch die Feuerwehr an und meldeten den Brand. Der im Haus anscheinend vergessene Hund wurde später von dem Kameraden der Neubrandenburger Feuerwehr ins Freie geholt. Beide Bewohner haben die erste Nacht nach dem Brand bei Bekannten und Verwandten verbracht, so die Polizei. Verletzt wurde bei dem Brand am Dienstagabend niemand.

Brandursache soll der unsachgemäße Umgang mit Propangasflaschen gewesen sein. Ohrenzeugen berichteten dem Nordkurier am Dienstagabend schon von mehreren laute Knalls, die an Explosionen erinnerten. Der Kriminaldauerdienst des Kriminalkommissariats Neubrandenburg kam zum Einsatz, die Ermittler stellten fest, dass die Ursache des Feuers der nicht sachgerechte Einsatz eines Gas-Heizstrahlers mit Propangasflasche war.

Gegen den 69-jährigen Wohnungsmieter wurde deshalb – üblich in solchen Fällen – Anzeige wegen fahrlässiger Brandstiftung erstattet. Die Höhe des bei dem Feuer entstandenen Sachschaden kann noch nicht benannt werden. Dieses muss noch nachermittelt werden, heißt es weiter von der Polizei.

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Neubrandenburg

zur Homepage