Autobahnpolizei stellt sich vor

:

Kein Wunder, dass Tobias jetzt Polizist werden will

So hält man die rote „Haltekelle“. Irene Lange, stellvertretende Leiterin des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers, zeigt dem sechsjährigen Tobias, wie es gemacht wird.
So hält man die rote „Haltekelle“. Irene Lange, stellvertretende Leiterin des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers, zeigt dem sechsjährigen Tobias, wie es gemacht wird.
Karl-Heinz Engel

Einmal hinterm Lenkrad eines Streifenwagens sitzen – dieser Wunsch erfüllt sich am Tag der offenen Tür bei der Autobahnpolizei­.

Er ist vielfältig, der Alltag von Polizeibeamten. Davon haben sich am Sonnabend beim Tag der offenen Tür im Altentreptower Autobahn- und Verkehrspolizeirevier zahlreiche Besucher überzeugt. Immer wieder führten die Beamten Wissbegierige durch die Dienststelle.

Auf dem Hof konnten sich Besucher Tests unterziehen und Einsatzfahrzeuge in Augenschein nehmen. Ein Fall vor allem für Steppkes, die Lokführer, Feuerwehrmann oder Polizist werden wollen – oder alles zusammen.

So ganz im Klaren, was er mal beruflich machten möchte, war sich der achtjährige Florian noch nicht. Doch dann durfte er in einem Streifenwagen hinter dem Lenkrad Platz nehmen. „Oh, stark. Wo ist die Tute?“, fragte der Junge. Ein Beamter ließ das Signalhorn ertönen.

Ansturm macht Nachwuchs neugierig

Der sechsjährige Tobias – eigentlich fest entschlossen, Feuerwehrmann zu werden – zeigte sich ebenfalls tief beeindruckt, als er sich das Innere des Streifenwagens mit all der Technik ansehen durfte. Nun will er vielleicht doch Polizist werden – so wie Sebastian, der die Vorstellung von seinem zukünftigen Beruf bestätigt fand.

„Er will nur eins: bei der Polizei arbeiten“, erzählte seine Mutter Verena Grüschow. Als Mitglied der Opferorganisation Weißer Ring engagierte sie sich aktiv, musste aber erkennen, dass ihr die „dicke Haut“ fehlt, um die Schicksale psychisch zu verkraften.

Irene Lange, Polizeihauptkommissarin und stellvertretende Revierleiterin, zeigte sich erfreut über das rege Interesse. Ein Tag der offenen Tür sei eben auch Werbung für den Nachwuchs.