:

Tödlicher Unfall am Neubrandenburger Ring bleibt ungesühnt

Am 18. Mai 2015 musste der Engels-Ring in Neubrandenburg nach einem schweren Unfall stundenlang gesperrt werden.
Am 18. Mai 2015 musste der Engels-Ring in Neubrandenburg nach einem schweren Unfall stundenlang gesperrt werden.
Thomas Kunsch

Der schwere Unfall auf dem Neubrandenburger Friedrich-Engels-Ring, bei dem im Mai eine Rentnerin starb, bleibt für den Autofahrer ohne gerichtliche Konsequenz.

Keine Anklage gegen den Todesfahrer vom Mai. Der Autofahrer, der im Mai in eine Reisegruppe am Friedrich-Engels-Ring in Neubrandenburg raste und dabei eine Frau tötete und eine andere schwer verletzte, muss keine juristischen Folgen aus der Tat befürchten. Wie eine Sprecherin der Neubrandenburger Staatsanwaltschaft am Dienstag auf Nordkurier-Nachfrage sagte, habe das Amtsgericht der Viertorestadt dem Antrag der Anklagebehörde auf Verfahrenseinstellung zugestimmt. Die Ursache für den Unfall wäre eine gesundheitliche Beeinträchtigung des Fahrers gewesen, so die Sprecherin weiter. Eine erheblich verminderte Schuldfähigkeit könne somit nicht ausgeschlossen werden.