MÜLLABFUHR

Keine gelben Säcke mehr in der Seenplatte

Ab dem nächsten Jahr werden keine gelben Säcke mehr eingesammelt. Stattdessen gibt es Tonnen. Die ersten dürften auch schon bald vor den ersten Haustüren stehen.
Ab nächstem Jahr gehört in der Mecklenburgischen Seenplatte der gelbe Sack der Vergangenheit an.
Ab nächstem Jahr gehört in der Mecklenburgischen Seenplatte der gelbe Sack der Vergangenheit an. David Ebener
Möllenhagen.

In der Mecklenburgischen Seenplatte wird in Kürze die gelbe Tonne eingeführt. Damit hat das Stapeln von losen Säcken vor der Haustür bald ein Ende. Das teilte das Entsorgungsunternehmen Remondis am Freitag mit. Schon im nächsten Jahr werden den Angaben zufolge keine Säcke mehr abgeholt, sondern nur noch die gelben Tonnen geleert.

Kommentar: Der Terz mit den Gelben Tonnen geht schon jetzt auf den Gelben Sack

Anlieferung bis Dezember

Die Behälter für Wertstoff-Müll wie Plastik und Verpackungen liefere ein Logistikunternehmen zwischen Ende September und Dezember an die Grundstücke. „Alle Behälter sind mit einem Barcode und der entsprechenden Adresse versehen. So kann jedes Grundstück seinen Behälter zweifelsfrei zuordnen”, heißt es in der Mitteilung des Entsorgers.

Mit dem Wechsel auf die gelbe Tonne werde ein Teilzeil des Abfallwirtschaftskonzeptes des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte umgesetzt. Das Entsorgungsunternehmen Remondis, das ebenso die anderen Tonnen im Landkreis abholt, wurde nach einer Ausschreibung mit der Bereitstellung der Behälter und dem Müll-Einsammeln beauftragt.

Die Kreisverwaltung konnte am Freitagnachmittag kurzfristig keine weiteren Aussagen zu möglichen Kosten der Leerungen treffen. Bei ersten Rückfragen können sich Bürger an das Entsorgungsunternehmen wenden – per Telefon unter der 0800 1223255 oder per Mail an [email protected] Angeben muss der Nachfragende zwingend seine Adresse, Telefonnummer, Mailadresse sowie sein Anliegen.

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Kommentare (3)

Flächendeckend wünschenswert

Kosten können keine entstehen, da der Inhalt der gelben Tonne ja kein Restmüll, sondern Wertstoff ist.
Durch den Erwerb eines Produktes mit dem Grünen Punkt wird uns ein geinger Betrag bereits in Rechnung gestellt.
Werte Redaktion.....bohrt nach.

Wenn ich dann sehe wie 3 Säcke benötigt werden, da mindestens der erste reißt und die stinkenden Nagerfänger gerade auf den Dörfern mit nicht korrekt ausgespülten Dosen von Hasso und Mohrlie bei schlecht Wetter über den Asphalt rutschen frage ich mich, warum es nicht selbst entschieden werden kann, ob man eine Tonne möchte oder die Säcke bevorzugt/ es gibt bestimmt für beide Varianten Befürworter mit plausiblen Begründungen:)