STAATSANWALTSCHAFT VERZICHTET

Keine Revision im Prozess um tödlichen Einbruch in Dönerbistro

Trotz der ausgesprochenen Freiheitsstrafe gegen zwei Einbrecher, die genauso hoch ist wie im ersten Urteil, will die Anklagebehörde jetzt den Spruch akzeptieren.
Bei dem Einbruch im März 2018 in einen Neubrandenburger Döner-Imbiss war einer der drei Täter von der Polizei e
Bei dem Einbruch im März 2018 in einen Neubrandenburger Döner-Imbiss war einer der drei Täter von der Polizei erschossen worden. Felix Gadewolz
Neubrandenburg ·

Nach dem Urteil im Revisionsprozess gegen zwei türkischstämmige Männer, die im März 2018 in ein Dönerbistro in der Neubrandenburger Oststadt eingebrochen sind, will die Staatsanwaltschaft auf eine neuerliche Revision verzichten. Die vom Gericht gesetzte Frist dazu hat die Anklagebehörde verstreichen lassen.

„Urteil jetzt schlüssiger begründet”

Das Landgericht in Neubrandenburg hatte in der vergangenen Woche die beiden Männer zu drei Jahren Freiheitsstrafe verurteilt – das gleiche Strafmaß wie im Prozess vom Herbst 2018. Trotzdem will die Staatsanwaltschaft das Urteil dieses Mal akzeptieren, sagte der Sprecher der Anklagebehörde, Oberstaatsanwalt Andreas Lins auf Nachfrage.

Die Begründung sei jetzt schlüssiger, hieß es. Im ersten Urteil war als strafmildernder Grund unter anderem noch die längere Zeit angeführt worden, in der einer der Männer sich nichts zuschulden kommen ließ.

Einer der Täter von einem Polizisten erschossen

Der Einbruch im März 2018 hatte für viel Aufsehen gesorgt, weil die Täter von Polizisten überrascht worden waren. Ein Beamter erschoss dabei einen Einbrecher in Notwehr.

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