Rund 150 AfD-Anhänger trafen sich am Sonnabend in Neubrandenburg auf dem Marktplatz. Foto: Thomas Beigang
Rund 150 AfD-Anhänger trafen sich am Sonnabend in Neubrandenburg auf dem Marktplatz. Foto: Thomas Beigang
Protest gegen den AfD-Kandidaten aus Neubrandenburg.
Protest gegen den AfD-Kandidaten aus Neubrandenburg.
Die Polizei hatte die Lage während der Demonstration im Griff.
Die Polizei hatte die Lage während der Demonstration im Griff.
Wahlkampf

Keine Zwischenfälle bei AfD-Kundgebung in Neubrandenburg

Rund 150 AfD-Anhänger versammelten sich in Neubrandenburg zu einer Wahlkundgebung. Genau so viele Gegendemonstranten waren mit von der Partie.
Neubrandenburg

Zu einer Wahlkundgebung für den Direktkandidaten der Alternative für Deutschland (AfD) im Wahlkreis 16, Enrico Komning, haben sich am Sonnabendnachmittag rund 150 Anhänger auf dem Marktplatz in der Kreisstadt versammelt.

Komning, Rechtsanwalt aus Neubrandenburg, dankte den Neubrandenburgern für ihren Mut, hier Gesicht für die AfD zu zeigen. Er kündigte an, nach dem 24. September, dem Tag, an dem der neue Bundestag gewählt wird, das Parlament zu einer „Gerichtssaal” zu machen, in dem sich die anderen Parteien verantworten müssen.

Die Kundgebung, bei der unter anderem auch der Landesvorsitzende der AfD in Sachsen-Anhalt, André Poggenburg, und der thüringische Landesvorsitzende Björn Höcke sprachen, wurde von zahlreichen Gegendemonstranten mit Musik und Pfiffen begleitet. Unter Losungen wie „Rassismus tötet” oder „AfD ist die Mauer im Kopf” protestierten Anhänger der Linken, der SPD und von Bündnis 90/Grüne gegen die AfD-Kundgebung.

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