Bislang seien 73 Verdächtige und 33 Opfer identifiziert worden, heißt es von den Ermittlern.
Bislang seien 73 Verdächtige und 33 Opfer identifiziert worden, heißt es von den Ermittlern. Nicolas Armer (Symbolbild)
Missbrauchskomplex Wermelskirchen

Kindesmissbrauch – Staatsanwaltschaft Neubrandenburg hat Verdächtigen

In dem beispiellos brutalen Missbrauchskomplex von Nordrhein-Westfalen ermittelt auch die Neubrandenburger Staatsanwaltschaft wegen sexuellem Missbrauch von Kindern.
dpa
Neubrandenburg

Die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg ermittelt im Zusammenhang mit dem Missbrauchskomplex von Wermelskirchen gegen einen Tatverdächtigen. Es handele sich um einen Mann, dem sexueller Missbrauch von Kindern vorgeworfen wird, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Mittwoch. Die Ermittlungen stünden jedoch noch am Anfang. Der Verdächtige lebe im Bereich der Staatsanwaltschaft, die für den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte und den Süden des Kreises Vorpommern-Greifswald bis Anklam zuständig ist.

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Weitere Details dazu wollte der Sprecher mit Rücksicht auf die Ermittlungen nicht nennen. Der Verdächtige sei nicht festgesetzt worden und „Maßnahmen laufen”. Die Behörden in Nordrhein-Westfalen hatten den Kindes-Missbrauchskomplex am Montag bekannt gemacht. Als Hauptbeschuldigter gilt ein 44-jähriger aus Wermelskirchen im Bergischen Land.

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Er soll im Internet seine Dienste als Babysitter angeboten haben und habe sich so seinen Opfern nähern können, hieß es von Behörden in Köln. Mit Dutzenden weiteren Männern habe er Bilder und Videos „unvorstellbarer Brutalität” getauscht. Bislang seien 73 Verdächtige und 33 Opfer identifiziert worden. Der Schwerpunkt soll mit 26 Verfahren in Nordrhein-Westfalen liegen.

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