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Kita-Kinder sehen Umzug ins Bürgerhaus mit Spannung entgegen

Ausgeräumt: Wie der Vorschulraum sind schon mehrere Zimmer in der Kita leer, damit’s dann mit dem Umzug schneller geht. Auf den freuen sich die Kinder schon und verfolgen die Bauarbeiten aufmerksam. [KT_CREDIT] FOTO: A. Brauns

Grapzow.Aus ihrem Umzug haben die Grapzower Kita-Kinder ein richtiges Projekt gemacht. Regelmäßig schauen sie nebenan im Bürgerhaus bei den Bauarbeitern ...

Grapzow.Aus ihrem Umzug haben die Grapzower Kita-Kinder ein richtiges Projekt gemacht. Regelmäßig schauen sie nebenan im Bürgerhaus bei den Bauarbeitern vorbei und sind schon ganz aufgeregt. Allerdings wird sich der Wechsel ins Übergangsquartier wohl verzögern, wie Bürgermeister Frank Weinreich (WGLR) bei der Gemeindevertretersitzung am Mittwoch sagte. „Am 17. April war der Umzug geplant, aber durch die Feuchtigkeit und Kälte sind 7 bis 14 Tage Verzögerung möglich“, erklärte er. Alles, was nicht für den täglichen Betrieb gebraucht wird, haben die Erzieherinnen schon ausgeräumt, mehrere Räume sind leer, damit es dann beim Umzug zügig geht. Eine Umzugsfirma sei nicht nötig, auch Eltern hätten sich bereit erklärt, an einem Wochenende mit anzupacken.
Auch aus Sicht des Landkreises steht der Unterbringung im Bürgerhaus für drei bis vier Monate während der Sanierungsarbeiten in der Kita nichts im Wege, berichtete Frank Weinreich, der die Räume mit Vertretern von Gesundheits- und Jugendamt besichtigt hat. Die Toiletten könnten mit Aufsätzen genutzt werden. Der Raum, in dem eine Sauna geplant sei, solle als Schlaf- oder Hausaufgabenraum genutzt werden. In dem Zusammenhang habe er sich gleich erkundigt, ob die Sauna – die allerdings nicht gefördert werde – künftig auch von den Kita-Kindern genutzt werden kann. „Das ist grundsätzlich möglich, aber es ist einiges zu beachten“, gab er die Auskunft des Gesundheitsamtes wieder.
Bei dem Rundgang gab’s von den Landkreis-Mitarbeitern gleich noch ein paar Tipps für die Bauarbeiten in den Kita-Räumen. „Lieber vorher, als wenn wir nach der Abnahme noch Änderungen vornehmen müssen“, so Frank Weinreich. Das Jugendamt habe auch signalisiert, dass nach dem Umbau eine Erweiterung der Betriebserlaubnis für bis zu 30 Kinder – derzeit gilt sie für 27 – möglich sei. Denn momentan ist die Nachfrage nach Kita-Plätzen vor allem ab dem Sommer groß. Nicht nur aus der eigenen Gemeinde, auch von außerhalb fragen Eltern nach. Der Knackpunkt: Mit mehr Kindern würde auch wieder mehr Personal gebraucht.
Insgesamt kostet der Umbau von Kita und Bürgerhaus rund 600 000 Euro. Davon sind etwa 400 000 Euro Fördermittel aus der Flurneuordnung.ab