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Klänge für Seenplatte gesucht

Freischlag: Die Glocken der Marienkirche dürfen ab jetzt wieder uneingeschränkt läuten.
Freischlag: Die Glocken der Marienkirche dürfen ab jetzt wieder uneingeschränkt läuten.
Sebastian Haerter

Die Internetseite stadtklang2015.de sucht Nutzer, die Umgebungsgeräusche aufnehmen. Rings um Neubrandenburg ist es noch still.

Wie sich Deutschlands Städte anhören, will ein bundesweites Experiment im Wissenschaftsjahr 2015 – Zukunftsstadt herausfinden, auf das die Neubrandenburger Stadtverwaltung hinweist. Vogelgezwitscher, Straßenmusik oder Baustellenlärm – jeder kann Töne hochladen, diese mit anderen teilen und zeigen, wie die eigene Stadt, das eigene Viertel oder das Heimatdorf klingt. Die ins Internet gestellten Tonschnipsel sollen dabei nicht länger als 15 Sekunden sein. Das Tonmaterial wird wissenschaftlich ausgewertet.

Mehr als 1000 Lieblingsklänge oder Lärmkulissen wurden bereits ins Internet gestellt. Deutschland ist dafür in viele Planquadrate unterteilt. Aber in und um Neubrandenburg sieht es noch vergleichsweise leer aus. Für die Innenstadt hat jemand bereits den Tonschnipsel „Die Vögel und die Glocken der Neubrandenburger Konzertkirche im Dialog“ hochgeladen. Außerdem hat ein Nutzer südlich von Neubrandenburg Umgebungsgeräusche aus dem Nemerower Forst aufgenommen und ins Internet gestellt. Aber sowohl der Rest Neubrandenburgs als auch die Umgebung, egal ob Burg Stargard, Friedland oder Altentreptow, ist akustisch noch unentdecktes Gelände.

www.stadtklang2015.de

Kommentare (1)

Es ist schon praktisch, wenn man mit dem Blick auf den Turm der Konzertkirche arbeitet und ein paar Mikrofone rumliegen. ;-)