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Nasibullah S.

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Klage von widerrechtlich abgeschobenem Afghanen wird verhandelt

Trotz des laufenden Verfahrens wurde Nasibullah S. am 3. Juli zusammen mit 68 weiteren Menschen nach Afghanistan abgeschoben
Trotz des laufenden Verfahrens wurde Nasibullah S. am 3. Juli zusammen mit 68 weiteren Menschen nach Afghanistan abgeschoben
Paul Zinken

Im Juli wurde Nasibullah S. aus Neubrandenburg nach Afghanistan abgeschoben. Er musste später zurückgeholt werden, weil die Abschiebung wegen einer noch laufenden Asylklage unrechtmäßig war.

Knapp einen Monat nach der Rückkehr eines widerrechtlich abgeschobenen jungen Afghanen verhandelt das Verwaltungsgericht Greifswald am Mittwoch über dessen Klage. Sein Asylantrag war nach Angaben des Gerichts am 8. Februar 2017 vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) abgelehnt worden, worauf er Klage einlegte. Trotz des laufenden Verfahrens wurde der junge Mann am 3. Juli zusammen mit 68 weiteren Menschen nach Afghanistan abgeschoben und im August, nachdem die Behörden einen Rechtsfehler einräumten, zurückgeholt.

Mit seiner Klage wolle Nasibullah S. nun die Anerkennung als Flüchtling und subsidiären Schutz, hilfsweise die Feststellung eines Abschiebungsverbots erreichen, sagte ein Gerichtssprecher. Seine Anwältin Sonja Steffen wollte sich vor der Verhandlung nicht äußern. Sie verwies auf die anwaltliche Schweigepflicht.

Nasibullah S. ist in der Gemeinschaftsunterkunft der Stadt Neubrandenburg gemeldet. Ein persönliches Erscheinen hat das Gericht eigenen Angaben zufolge nicht angeordnet. In der Verhandlung werde sich der Richter auch mit der Frage beschäftigen, ob die Klage fristgerecht erhoben wurde. Ob am Mittwoch eine Entscheidung fällt, ist offen. Generell ist in Asylverfahren auch eine Berufung vor dem Oberverwaltungsgericht möglich.

Kommentare (3)

Freie Unterkunft, Vollverpflegung und Freier Flug, dass Geld sollte man für bedürftige Kinder ausgeben

Und noch ein teures Handy, was nicht verloren ging, aber der Pas, alles seldsamm

Herr oder Frau Feuerfuchs... gemessen an Ihren Rechtschreibkenntnissen gehe ich davon aus, dass Sie kein Deutsch Muttersprachler sind, was auch völlig OK ist, aber gerade dann sollte doch im Grunde ihr Verständnis, für ihre Leidensgenossen etwas größer sein. Ebenso wäre es schon interessant, wo in dem Artikel etwas über ein Mobiltelefon geschrieben steht, das nach ihrer Aussage, sogar einen erheblichen Wert darstellen soll.