KOMMUNALWAHLEN

Klarer Gewinner bei Bürgermeisterwahl in Neverin

Nico Klose (Wählergemeinschaft) ist nach vorläufigem Ergebnis neuer Bürgermeister von Neverin. Die CDU hat hingegen ihre Mehrheit deutlich verloren.
Tim Prahle Tim Prahle
Haben gut Lachen: Nico Klose (Mitte) und die Wählergemeinschaft „Bürger für Neverin” werden aller Voraussicht nach für die nächsten fünf Jahre die Geschicke der Gemeinde Neverin leiten.
Haben gut Lachen: Nico Klose (Mitte) und die Wählergemeinschaft „Bürger für Neverin” werden aller Voraussicht nach für die nächsten fünf Jahre die Geschicke der Gemeinde Neverin leiten. Tim Prahle
Neverin.

Der neue Bürgermeister von Neverin heißt Nico Klose. Nach Informationen des Nordkurier erhielt der Kandidat der neu gegründeten Wählergemeinschaft „Bürger für Neverin” bei der Bürgermeisterwahl 539 Stimmen (81 Prozent) und setzte sich damit deutlich gegenüber der CDU-Kandidatin Kerstin Ring durch, die nur 108 Stimmen erhielt (16 Prozent). In der Gemeindevertretung konnte die Wählgemeinschaft rund 74 Prozent der gültigen Stimmen holen, die CDU verlor auch hier deutlich und kommt nur noch auf rund 22 Prozent. Alle Zahlen wurden bislang noch nicht offiziell vom Wahlbüro des Amtes Neverin bestätigt.

CDU verliehrt Mehrheit in der Gemeindevertretung

Die CDU würde mit einem solchen Ergebnis die Mehrheit in der Gemeindevertretung verlieren. Nach der Kommunalwahl 2014 war sie es noch, die sieben der insgesamt elf Plätze besetzen konnte. Dieses Übergewicht fällt nun der Wählergemeinschaft zu. „Wir haben einen klaren Auftrag bekommen und werden wie versprochen für mehr Transparenz und Bürgerdialog bei uneren Entscheidungen sorgen”, sagte der neue Bürgermeister am Wahlabend. Nico Klose folgt im Bürgermeisteramt auf CDU-Mann Helmut Hesse, der ebenso wie seine Stellvertreter Rüdiger Wink und Franz Nebe (beide CDU) nicht erneut zur Wahl angetreten war.

Update: Um 23 Uhr erhielt der Nordkurier aus dem Amt die Bestätigung der Zahlen zur Bürgermeisterwahl. Nico Klose ist damit im ersten Wahldurchgang gewählt worden.

zur Homepage

Kommentare (4)

Gratulation zum Sieg. Nun beginnt die Arbeit erst. Es gibt viel zu tun. ÖPNV erhält der Schulen. Bteitband- und Mobilfunkausbau. Aber eines ist sicher ohne die Bremsklötze der Volksparteien ist es leichter beim Verwalten.

... dass Sie nicht Verwalter wurden. Ihre Arbeitstipps suggerieren, der neue Bürgermeister kommt mit einem übervollen Geldsäckel im Gepäck oder hätte sehr gute Verbindungen zu Kreistag, Landtag und Landesregierung, die die Steuergelder an die Kommunen verteilen. Was Sie Bremsklötze nennen, nennt sich Demokratie und vielschichtige Interessen anderer Gemeinden und des Landkreises. Wenn es so einfach wäre, wie Sie beschreiben (ohne Volksparteien), gäbe es in Neverin mehr als zwei Anwärter auf den Bürgermeisterposten.

ist das Postengeschacher und Pfründesichern der Altparteien... Das liegen Sie mit Ihrer Behauptung der vielschichtigen Interessen schon sehr gut..... Das scheint der Wähler dieses Mal honoriert zu haben....

Weiß ja nicht wo sie leben aber Deutschland ist keine Demokratie. Denn ebendiese geht vom Volke aus. Und daher sind die Gewinner aus Neverin besser dran. Sie haben keine Bremsklötze von CDU und SPD oder linken an der Backe. Und Volksparteien sind sowohl CDU und SPD schon lange nicht mehr. Die CDU wird nur noch von der Seniorengruppe getragen. Aber vielleicht wachen sie auch noch aus dem Koma auf.