:

„Kleinstkader“ mit Niederlage

VonRoland GutschFußball-Verbandsligist1. FC Neubrandenburg 04 II zahlt der angespannten Personalsituation Tributund verliert daheimgegen den Tabellenvierten ...

FCN-II-Torschütze Felix Bollow (rechts) im Duell mit dem Pampower Paul Groth.  FOTO: Roland Gutsch

VonRoland Gutsch

Fußball-Verbandsligist
1. FC Neubrandenburg 04 II zahlt der angespannten Personalsituation Tribut
und verliert daheim
gegen den Tabellenvierten MSV Pampow.

Neubrandenburg.„Mehr war nicht drin.“ Jens Harbarg, Trainer von Fußball-Verbandsligist 1. FC Neubrandenburg 04 II, sah die 1:2 (1:1)- Heimniederlage gegen den Tabellenvierten MSV Pamow realistisch.Angesichts eines „Kleinstkaders“, der ihm zur Verfügung stand, habe sich sein Team „teuer verkauft“.
Mit Regisseur Danny Hesse und Toni Schmidt (beide verletzt) sowie den „Abgaben“ an die FCN-Erste fehlten wichtige Kräfte. Nico Pfitzner und Michel Ulbrich halfen aus – zwei Kreisoberliga-Spieler aus der dritten Mannschaft des Vereins. Auf der Bank saß lediglich ein Reservist.
Unter diesen Voraussetzungen startete der Platzherr super: Im allerersten Angriff verwertete Felix Bollow ein starkes Zuspiel von Konstantin Grimmig, der später angeschlagen ausschied, zum 1:0 (3. Minute). Taktisch diszipliniert und mit der hochkonzentrierten Innenverteidigung Meincke/Engel erwehrten sich die Viertorestädter dem wachsenden Druck und Forechecking der Pampower. So überstand man unfallfrei beinahe die komplette
1. Halbzeit. Kurz vor der Pause passierte es aber doch: Pfitzner foulte im Strafraum den zudem theatralisch stürzenden Pampow-Angreifer Peter Waack, und dessen Teamkollege Sebastian Drews verwandelte den fraglos berechtigten Elfmeter zum 1:1 (45.).
Wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff ging es für den FCN II ähnlich unglücklich weiter. Außenverteidiger Thomas Wegner ließ einen Pass von MSV-Kicker Ronny Rieling zu, Tino Witkowski bedankte sich mit dem 2:1 (51.).
Für die Harbarg-Truppe spricht, dass sie sich trotz Unterlegenheit in puncto Spielaufbau und -präzision gegen die Niederlage stemmte. Ungeschick in der Offensive machte man mit Kampf wett. Und beinahe hätte es mit dem Ausgleich geklappt. Doch Dominik Czech scheiterte knapp mit einem Solo und einem Freistoß. Oliver Köller – zuvor in Schwerin noch Siegtorschütze – verfehlte aus bester Position die Kiste.