EIGNUNGSGEBIETE

Knapp 30 Windkraft-Gegner protestieren in Neubrandenburg

Noch bevor der Planungsverband am Montagnachmittag über Windeignungsgebiete im Landkreis entscheidet, haben sich vor dem HKB Neubrandenburg Mitglieder verschiedener Bürgerinitiativen zum Protest versammelt.
Die Sitzung der Verbandsversammlung Mecklenburgische Seenplatte stößt auf einiges Interesse, auch bei Gegnern neuer
Die Sitzung der Verbandsversammlung Mecklenburgische Seenplatte stößt auf einiges Interesse, auch bei Gegnern neuer Eignungsgebiete, die vor dem HKB demonstrieren. Tim Prahle
Die Sitzung der Verbandsversammlung Mecklenburgische Seenplatte stößt auf einiges Interesse, auch bei Gegnern neuer
Die Sitzung der Verbandsversammlung Mecklenburgische Seenplatte stößt auf einiges Interesse, auch bei Gegnern neuer Eignungsgebiete, die vor dem HKB demonstrieren. Tim Prahle
Die Sitzung der Verbandsversammlung Mecklenburgische Seenplatte stößt auf einiges Interesse, auch bei Gegnern neuer
Die Sitzung der Verbandsversammlung Mecklenburgische Seenplatte stößt auf einiges Interesse, auch bei Gegnern neuer Eignungsgebiete, die vor dem HKB demonstrieren. Tim Prahle
Neubrandenburg ·

Etwa 30 Windkraft-Gegner sind am Montag vor dem Haus der Kultur und Bildung in Neubrandenburg zusammengekommen. Denn im Haus wird ab 15.30 Uhr über den aktuellen Teilentwurf zur Ausweisung der Windeignungsgebiete in der Seenplatte entschieden. Über Jahre wurden dazu Stellungnahmen von Bürgern und Umweltverbänden gesammelt und abgewogen. „Wir wollen hier einfach noch mal Flagge zeigen”, sagte Anette Schlumbach, Sprecherin der Bürgerinitiative aus Schwarz, die den Bau von Windrädern zwischen Schwarz und Buschhof im Süden des Landkreises zu verhindern hofft.

Zweifel an Wirksamkeit der Proteste bleiben

Auch Mitglieder anderer Bürgerinitiativen sind zusammengekommen, ebenso Vertreter der Partei Freier Horizont. „Wir unterstützen uns da alle gegenseitig”, sagte Schlumbach. Dass ihr Protest am Montag noch etwas ändert, glaubt jedoch auch sie nicht. Die Verbandsversammlung, bestehend aus Vertretern der Kommunen und dem Landkreis, müsse nachweisen, dem Ausbau der Windkraft eine reelle Chance gegeben zu haben, weiß die Windkraft-Gegnerin. Dass schränke den Spielraum ein.

„Wir haben im Vorfeld alles in die Waagschale geworfen, naturschutzrechtliche Belange thematisiert und aufgezeigt, dass keine Speicher oder Leitungen vorhanden sind”, erläuterte Schlumbach. Ihre große Hoffnung sei, dass die Verbandsversammlung sich für eine weitere Öffentlichkeitsbeteiligung ausspricht. Mit weitaus weniger Windeignungsgebieten, als derzeit vorgesehen. „Und wir fordern weiterhin ein demokratisches Mitspracherecht”, betonte Anette Schlumbach.

Live-Übertragung im Internet

Im HKB verfolgen ebenfalls knapp 30 Gäste die Versammlung, die auch live ins Internet übertragen wird. Die Versammlung stimmte dieser Live-Übertragung einstimmig zu.Unter den Gästen im Saal befinden sich auch bekannte Vertreter aus besonders mit Windrädern umstellten Kommunen, wie etwa Altentreptows Bürgermeister Volker Bartl (parteilos). Ein Rederecht für Gäste gibt es aber nicht, zudem würden keine weiteren Zuhörer ins HKB gelassen, da die Maximalkapazität von insgesamt 100 Personen im großen Saal erreicht sei, sagte Neubrandenburgs Oberbürgermeister Silvio Witt (parteilos). Er leitet die Sitzung in Vertretung für Landrat Heiko Kärger (CDU).

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Kommentare (2)

nt

...das sich noch mehr anschließen. Schließlich haben wir nix davon. Ich wähle auf jeden Fall die Windkraftgegner bei der Landtagswahl. Hier wird die Ökoenergie erzeugt. Und hier wird man kräftig zur Kasse durch CO2 Steuer & Co gebeten. Und das nur weil es keinen flächendeckenden Nahverkehr gibt der alle 10 Minuten fährt und auch alle Menschen erreicht. Und künftig soll es noch teurer werden. Man sollte das mal mit Berlin vergleichen. Wie hoch ist der Energieverbrauch dort und wie viel Ökostrom wird dort erzeugt. Und wer profitiert von den Ökosteuern und wer zahlt diese.