Knapp 40 Menschen demonstrierten am frühen Abend auf dem Marktplatz für Frieden in der Ukraine.
Knapp 40 Menschen demonstrierten am frühen Abend auf dem Marktplatz für Frieden in der Ukraine. Tim Prahle
Ukraine-Krieg

Knapp 40 Menschen bei Friedensdemo in Neubrandenburg

Über fast alle Parteien hinweg haben am Freitagabend Menschen an einer Friedens-Kundgebung auf dem Marktplatz teilgenommen. Es gab auch Vorwürfe an die Stadt.
Neubrandenburg

An die 40 Menschen sind am Freitagabend zu einer Kundgebung für Frieden in der Ukraine zusammengekommen. Von den Jugendorganisationen der CDU und der SPD organisiert waren mit Ausnahme der AfD-Mitglieder aller Parteien vertreten, darunter auch Landtagsabgeordnete Jutta Wegner (Grüne) sowie Oberbürgermeister Silvio Witt (parteilos).

Letzterer forderte eine neue „Werbeaktion für der Demokratie”. Witt musste sich allerdings auch gegen Kritik der BUND-Jugend verteidigen. Diese hatte Stadt und Landkreis chaotische Zustände bei den Flüchtlingsunterkünften vorgeworfen.

Junge Parteimitglieder von SPD, CDU, FDP und Grüne hielten ebenfalls Redebeiträge, die Grüne Jugend forderte etwa „einfache Maßnahmen” wie ein Tempolimit und autofreie Sonntage endlich einzuführen, um weniger Energie zu verbrauchen. Junge Union und Jusos kündigten an, Ende April die nächste Kundgebung durchzuführen.

zur Homepage