RUSSISCHE GAS-PIPELINE

Kramp-Karrenbauer erwägt Moratorium von Nord Stream 2

Die Regierung gerät offenbar immer mehr unter Druck: Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) machte den USA offenbar weitreichende Zugeständnisse.
dpa
Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) zeigte sich nach einem Treffen mit ihrem US-Kollegen Lloyd Austin off
Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) zeigte sich nach einem Treffen mit ihrem US-Kollegen Lloyd Austin offen für ein Moratorium von Nord Stream 2. Nordkurier
Berlin ·

Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat sich offen für ein Moratorium des Baus der russischen Gas-Pipeline Nord Stream 2 gezeigt. Damit signalisierte sie den USA Entgegenkommen. Die US-Regierung sieht demnach keine Möglichkeit für Kompromisse oder verbundene Geschäfte, die den Widerstand der USA gegen das Projekt brechen würden.

Gas-Transport abhängig von Russlands Verhalten machen

Nach einem Treffen mit ihrem US-Amtskollegen Lloyd Austin in Berlin reagierte die CDU-Politikerin auf die Frage nach einem möglichen Moratorium: „Diese Frage kann man sich stellen.” Für den Fall, dass die Pipeline zwischen Russland und Deutschland durch die Ostsee fertiggestellt werden sollte, sprach Kramp-Karrenbauer sich für eine Konditionierung des Gas-Tranports aus. Man müsse ihn „auch abhängig (...) machen von dem Verhalten Russlands”.

Nord Stream 2 zählt seit Jahren zu den Hauptstreitpunkten in den deutsch-amerikanischen Beziehungen. Daran hat auch der Regierungswechsel in Washington Anfang des Jahres nichts geändert. Die USA befürchten eine zu starke Abhängigkeit Europas von russischem Gas und wollen das Projekt mit Sanktionen stoppen. Befürworter der Pipeline halten den Amerikanern entgegen, sie seien nur auf bessere Absatzchancen für ihr Flüssiggas in Europa aus.

Umwelthilfe klagt gegen Landesregierung

Die Bundesregierung hat immer darauf verwiesen, dass es sich um ein wirtschaftliches Projekt handelt und ein Eingreifen angelehnt. Nun gerät sie aber immer stärker unter Druck, auch osteuropäische Staaten wie Polen und die baltischen Länder lehnen die Pipeline ab. Die Außenminister Heiko Maas und Antony Blinken hatten vor kurzem bei ihrem ersten Treffen in Brüssel vereinbart, über eine Lösung des Konflikts im Gespräch zu bleiben.

Derweil reichte die Deutsche Umwelthilfe am Dienstag Klage gegen die Landesregierung ein. Sie dringt auf Transparenz bei der mit Nord-Stream-Geldern finanzierten „Stiftung Klima- und Umweltschutz MV”. Eine Sprecherin des Verwaltungsgerichts in Schwerin bestätigte am Freitag den Eingang des Schreibens.

Mit der Klage solle erreicht werden, dass das Justizministerium Mecklenburg-Vorpommerns Unterlagen zur Anerkennung der umstrittenen Stiftung herausgibt.

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Kommentare (5)

Und Füsse Still halten sollte man ach mal in ein Moderatorium stellen^^

bzw. die Verkäuferin und Kellnerin, die wegen Corana derzeit nicht arbeiten dürfen. Alles Leute, die Ihr Geld nie in der freien Wirtschaft erwirtschaftet haben, wenn man vom Staat monatlich so 25000€ bekommt, kann man schon mal Milliarden versenken. Schließlich gibt es das Investitionsschutzgesetz, das auch den Russen den Schutz ihrer Investitionen zusichert!

Ist genau so eine Versagerin wie ursel v d. Leine.

Und die Amis lachen uns aus. Die Verträge sind gemacht und es wurde viel gelacht.

Also im Gunde sollten soch die Saudämlichen Scheiß Amis wissen wir der Kapitalismus funktioniert. Natürlich kann man es mit Erpessen versuchen. Nur wird sich das meistens Negativ auswirken. Wenn Nordstream 2 genehmigt wurde, dann werden die auch einen Absatz für das Gas haben. Sonst baut man ja nicht extra eine Pipeline. Und Russland ist nun mal ein zuverlässiger Partner als die USA, das sind die Fakten. Und noch etwas, lieber Gas und Oil von den Russen als noch eine weitere Naturkatastrophe wie sie gerade in Afrika sich anbahnt.