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Kranke Eschen weichen der Säge

Holzeinschlag zwischen Linde und Mühlenholzweg: Die dort wurzelnden Eschen wurden Opfer des Eschentriebsterbens.  FOTO: khe

Neubrandenburg.Motorsägengeknatter seit ein paar Tagen zwischen Mühlenholz-Wanderweg und Linde. Ein Forstbetrieb aus Behrenhoff bei Greifswald fällt in dem ...

Neubrandenburg.Motorsägengeknatter seit ein paar Tagen zwischen Mühlenholz-Wanderweg und Linde. Ein Forstbetrieb aus Behrenhoff bei Greifswald fällt in dem nassen Grund auf etwa eineinhalb Hektar Fläche Bäume. Es handelt sich um abgestorbene und geschädigte Eschen. Der Wanderweg ist wegen des Holzeinschlags zwischen Gartensteig und Hinterster Mühle gesperrt.
Die knapp 100 Jahre alten Bäume sind Opfer des seit einigen Jahren grassierenden Eschentriebsterbens geworden. Da sie nah am Wanderweg stehen, sei eine Fällung unumgänglich, erklärt Stadtförster Carsten Düde. Das Holz sei zudem durchaus von Wert. Es soll zum großen Teil der Parkettfertigung dienen. Die Stammteile aus dem bruchartigen Gelände zu bergen, könnte sich aber als problematisch erweisen. Traktoren lassen sich wegen der Bodenverhältnisse nicht einsetzen. Der Forstbetrieb will das Holz deshalb mit Seilzügen auf festen Boden hieven. Der Standort soll danach erneut aufgeforstet werden, allerdings nicht mit Eschen, sondern vorwiegend mit Erlen und einigen Flatterulmen, informiert Düde.
Eschen wurzeln im Stadtwald auf ingesamt 50 Hektar. Das rätselhafte Triebsterben hat mittlerweile alle Bäume heimgesucht. Die Fällarbeiten sollen deshalb in anderen Revierteilen fortgesetzt werden.khe