Bürgerbegehren

Kreis Seenplatte will zügig über mehr Personal in Kitas entscheiden

Eine Bürgerinitiative will rund 100 Stellen mehr in Krippen, Kitas und Horten. Der Kreis will bald über einen möglichen Bürgerentscheid informieren.
Kreistagspräsident Thomas Diener (v.l.) mit den Vertretern der Initiative: Robert Northoff, Kristina Schmidt, Gerlind Alb
Kreistagspräsident Thomas Diener (v.l.) mit den Vertretern der Initiative: Robert Northoff, Kristina Schmidt, Gerlind Albrecht und Nicole Jassmann. ZVG Wolff
Neubrandenburg

Die Kreisverwaltung will zügig über einen möglichen Bürgerentscheid für mehr Kita-Personal in der Seenplatte entscheiden. Kreistagspräsident Thomas Diener (CDU) kündigte in einer Pressemitteilung an, in Kürze über das weitere Vorgehen zu informieren. Durch das Bürgerbegehren sollen etwa 100 Stellen in Krippen, Kitas und Horten zusätzlich entstehen. Die Initiatoren hatten knapp 8200 Unterschriften gesammelt und vergangene Woche an Thomas Diener übergeben, dieser reichte den Antrag für ein Bürgerbegehren an die Kreisverwaltung weiter.

4000 gültige Unterschriften nötig

Notwendig für das Zustandekommen eines Bürgerbegehrens im Kreis sind 4000 gültige Unterschriften. Der Kreistag kann dann einen Beschluss entsprechend den Forderungen der Bürgerinitiative treffen, wie es bereits in zwei Kreisen der Fall war. Ansonsten werden die Wahlberechtigten im Kreis für einen Bürgerentscheid an die Urnen gerufen. Folgende Frage stünde zur Abstimmung. „Sind Sie dafür, den Personalschlüssel in den Krippen des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte innerhalb von 12 Monaten auf 1:1,36 Erzieherinnen/Erzieher (VzÄ), den Personalschlüssel im Kindergarten auf 1:1,55 VzÄ und den Personalschlüssel im Hort auf 1:0,85 VzÄ zu erhöhen sowie die „Satzung zur Bemessung des pädagogischen Personals in Kindertageseinrichtungen und zur sozialverträglichen Staffelung der Elternbeiträge im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte“ entsprechend zu ändern?“. VzÄ steht für Vollzeitäquivalente. Dieser Wert gibt an, wie viele Vollzeitstellen es rechnerisch gibt, die auch von Teilzeitkräften ausgefüllt werden können.

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Kommentare (2)

Könnt ihr ja gerne einstellen die Stellen im Haushalt... Nur wo soll das Personal herkommen.... Naiv...

Das Problem ist seit Jahren bekannt.