Während der Bauarbeiten an der Kreuzung von Krämer- und Dümperstraße wird der Verkehr umgeleitet.
Während der Bauarbeiten an der Kreuzung von Krämer- und Dümperstraße wird der Verkehr umgeleitet. Mirko Hertrich
Vollsperrung

Kreuzung am Neubrandenburger Marktplatzcenter vier Wochen zu

Die Kreuzung von Dümper- und Krämerstraße wird wegen Bauarbeiten ab Montag bis Anfang November für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Die Baustelle dauert zudem länger als geplant.
Neubrandenburg

Eine wichtige Kreuzung auf einer Zufahrt in die Neubrandenburger Stadtmitte ist für gut einen Monat dicht. Grund sind die Bauarbeiten in der Dümper- und Krämerstraße, die laut Stadt jetzt in die nächste Planungsphase gehen. Dazu werde die Kreuzung der beiden Straßen für den Fahrzeugverkehr ab Montag, 11. Oktober, voll gesperrt. Es ist den Angaben zufolge geplant, die Bauarbeiten bis zum 5. November 2021 abzuschließen.

Bauarbeiten dauern länger

Eine innerstädtische Umleitung werde ausgeschildert. Wer über die Zufahrt Große Wollweberstraße etwa in die Tiefgarage unter dem Marktplatz oder beim Marktplatz-Center will, wird über die Stargarder Straße und Glinekestraße umgeleitet.

Die Bauarbeiten in und an der Neubrandenburger Dümperstraße dauern generell länger als geplant. Das bestätigte Rathaussprecherin Anett Seidel auf Nordkurier-Nachfrage. Grund für die Verzögerung seien Lieferschwierigkeiten und auch vorhergesehene Probleme beim Bauen, heißt es weiter.

Im März war die Stadt noch davon ausgegangen, dass die Baustelle lediglich zehn Wochen dauern würde. Zwischen Beguinen- und Krämerstraße herrschte zunächst eine Einbahnstraßen-Regelung, sodass immerhin einseitig gefahren werden konnte. Seit Juni ist die Straße nun komplett gesperrt. Darüber hinaus mussten Anwohner der westlichen Krämerstraße – Richtung Stadtmauer – eine Umleitung fahren, um zu ihren Häusern und Wohnungen zu kommen. Dieser Abschnitt der Krämerstraße sollte ebenfalls schon längst erneuert werden. Die Finanzierung steht. Doch wegen Materialmangels wurde diese Baumaßnahme ins kommende Jahr verschoben.

Materialmangel ist ein Problem

In der Tiefe der Dümperstraße sind laut Anett Seidel Leitungen zutage getreten, mit denen so nicht zu rechnen gewesen sei. Das habe zu Mehraufwand geführt. Darüber hinaus sei es auch bei dieser Maßnahme schwierig, Material zu bekommen.

 

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