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Kuh nach Tagen aus Schlammloch gezogen

Werner Borgwardt und seine Mitstreiter von der Freiwilligen Feuerwehr Groß Teetzleben helfen Tieren öfter aus der Not. Aber so was Schlimmes wie am Montagnachmittag haben sie selten.

Als die Feuerwehrleute ankamen, guckte die Kuh nur noch mit dem Kopf aus dem Wasserloch.
Nino Burwitz Als die Feuerwehrleute ankamen, guckte die Kuh nur noch mit dem Kopf aus dem Wasserloch.

Ein Angler, der nahe der Gartenanlage Waidmannslust auf der Tollense unterwegs war, hörte am Montangnachmittag das Stöhnen eines Tieres, lief über die Wiese zwischen Tollense und Randkanal und entdeckte in einem Loch eine Kuh, der das Wasser bis zum Hals stand.

Die Teetzlebener Feuerwehr wurde alarmiert und rückte mit 13 Leuten zu dem unzgänglichen Gelände aus. Als sie das Tier entdeckten, wurden die Altentreptower Kameraden zu Hilfe gerufen. Weil die Kuh schon tief versackt war, entschloss man sich, schnell zu handeln. Ein breiter Schlauch wurde um die Kuh geschlungen und 24 Feuerwehrleute zogen und gaben dem Tier so Unterstützung, um wieder aus dem Loch zu kommen.

Auf die Beine kam das völlig entkräftete Rind dann aber nicht. Der Tierarzt habe sie dann  doch einschläfern müssen, sagte er am Dienstag auf Nachfrage. Wahrscheinlich habe die Kuh zu lange in dem Wasserloch gestanden. Zwei bis drei Tage, schätzt er.