MORDFALL TORGELOW

Leonie-Prozess wird bis 2020 verlängert

Aus dem Urteil im Dezember wird wohl nichts: Wie der Nordkurier erfuhr, muss im Prozess um die Tötung der sechsjährigen Leonie deutlich länger verhandelt werden.
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Der Prozess um die Tötung des kleinen Mädchens aus Torgelow wird wohl noch bis 2020 dauern.
Der Prozess um die Tötung des kleinen Mädchens aus Torgelow wird wohl noch bis 2020 dauern. Stefan Sauer (Archivbild)
Neubrandenburg.

Das Landgericht Neubrandenburg wird im Prozess um die Tötung der sechsjährigen Leonie in Torgelow mehrere weitere Verhandlungstage ansetzen. Das erfuhr der Nordkurier am Dienstag am Rande des Prozesses. Damit wird in dem Verfahren, in dem der Stiefvater des kleinen Mädchens wegen Mords durch Unterlassen angeklagt ist, wohl bis in den Januar 2020 hinein verhandelt werden. Ursprünglich sollte das Urteil noch im Dezember fallen.

Aussagen von Leonies Mutter dauern länger

Grund für die Verlängerung ist unter anderem, dass das Gericht für die Aussagen der leiblichen Mutter, Janine Z., wesentlich länger braucht als ursprünglich vorgesehen. Auch sollen weitere Sachverständige gehört werden. Die Aussagen finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Bislang hat die Mutter bereits an zwei Prozesstagen ausgesagt.

In dem Prozess am Dienstag kam Leonies leiblicher Vater Oliver E. zu Wort. Er schilderte unter anderem den Sorgerechtsstreit mit Leonies Mutter. Auch eine Tante des getöteten Mädchens berichtete über die Zeit, in der das Mädchen gestorben war.

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