VERTEIDIGER BEANTRAGT

Leonies Mutter soll unter Ausschluss der Öffentlichkeit aussagen

Vor dem Landgericht Neubrandenburg wird am Mittwoch der Mordprozess gegen den Stiefvater von Leonie aus Torgelow fortgesetzt. Der Verteidiger der Mutter will einen entscheidenden Antrag stellen.
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Der Beschuldigte soll Leonie schwer misshandelt und keine medizinische Hilfe geholt haben, um nicht aufzufliegen.
Der Beschuldigte soll Leonie schwer misshandelt und keine medizinische Hilfe geholt haben, um nicht aufzufliegen. Bernd Wüstneck
Neubrandenburg.

Nach knapp dreiwöchiger Pause wird der Prozess um die getötete Leonie aus Torgelow am Mittwoch vor dem Landgericht Neubrandenburg in öffentlicher Verhandlung fortgesetzt. Am Montag, 21. Oktober, soll dann erstmals auch die leibliche Mutter von Leonie, Janine Z., zu Wort kommen. Ihr Verteidiger möchte am Mittwoch jedoch einen Antrag stellen, dass währenddessen die Öffentlichkeit von der Verhandlung ausgeschlossen wird.

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Nach Auskunft des Gerichtes werden am Mittwoch vier Polizeibeamte ihre Eindrücke vom Tatort schildern – der Torgelower Wohnung der Familie, in der Leonie getötet wurde.

Dem 28-jährigen Stiefvater von Leonie wird Mord durch Unterlassen und Misshandlung von Schutzbefohlenen vorgeworfen. Bei Vernehmungen hatte er angegeben, dass das Mächen eine Treppe im Hausflur am Nachmittag hinuntergestürzt sei. Die Retter wurden aber erst rund viereinhalb Stunden danach gerufen. Laut Anklage soll der Mann die Retter nicht früher geholt haben, um mögliche Misshandlungen zu verdecken. Der Angeklagte schwieg bisher vor Gericht. Mit einem Urteil wird frühestens Ende November gerechnet.

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