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"Lila Bäcker" darf weiter nach Investor suchen

Nachdem die Gläubigerversammlung am Montag getagt hat, geht das Ringen um die Zukunft des „Lila Bäcker” weiter. Es gibt Verhandlungen mit mehreren Investoren.
dpa
In Neubrandenburg fand eine Gläubigerversammlung der Bäckerei-Kette „Lila Bäcker” statt (Symbolbild).
In Neubrandenburg fand eine Gläubigerversammlung der Bäckerei-Kette „Lila Bäcker” statt (Symbolbild). Bernd Wüstneck
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Neubrandenburg.

Die Gläubigerversammlung für die insolvente Bäckereikette „Lila Bäcker” (Pasewalk/Dahlewitz) hat am Montag in Neubrandenburg keine Entscheidung über einen Verkauf erbracht. Wie eine Sprecherin des Amtsgerichtes sagte, hat die Geschäftsführung der Firma mit rund 2700 Beschäftigten weiter den Auftrag, einen Investor zu finden.

Auch der gerichtlich bestellte Sachwalter sei von den Gläubigern in seinem Amt bestätigt worden. Das Amtsgericht überwacht das seit 1. April laufende Insolvenzverfahren in Eigenregie der Bäckereikette, der zuletzt rund 400 Filialen in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern angehörten.

Entscheidung für Mai angekündigt

Die Geschäftsführung der Firma, die auch als „Unser Heimatbäcker” firmiert, hatte im Vorfeld bereits mitgeteilt, dass noch mit einer Investorengruppe aus dem Bäckereigewerbe sowie einer Bankengruppe verhandelt werde. Eine Entscheidung für einen Investor soll noch im Mai fallen. Dafür sei keine neue Versammlung nötig, dies könne auch der Gläubigerausschuss tun.

Die Kette hatte im Januar 2019 Insolvenz angekündigt und drei Monate Insolvenzausfallgeld für die Mitarbeiter bekommen. Seit April läuft für den „Lila Bäcker” das Insolvenzverfahren.

In dem Zuge seien Mietverträge für 76 Filialen gekündigt worden, um eine Perspektive des Unternehmens zu sichern, hieß es. Der Betrieb produziert bisher in Pasewalk, Neubrandenburg sowie Dahlewitz bei Berlin.

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