BAUGRUNDSTÜCKE

Lindenallee in Neubrandenburger Carlshöhe wird gefällt

Die Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft will Grundstücke erschließen und eine Straße sanieren, wo jetzt noch die Linden stehen.
Paulina Jasmer Paulina Jasmer
Im Zuge der Sanierung der Kiesseestraße sowie der Erschließung des neuen Wohngebietes sollen die Linden wegkommen.
Im Zuge der Sanierung der Kiesseestraße sowie der Erschließung des neuen Wohngebietes sollen die Linden wegkommen. Paulina Jasmer
Neubrandenburg.

Die Lindenbäume in der Neubrandenburger Kiesseestraße in Carlshöhe werden wohl das Zeitliche segnen. Wie es während des jüngsten Stadtentwicklungsausschusses hieß, müssen die Bäume weichen, weil die Straße saniert und in dem Zusammenhang auch das neue Wohngebiet erschlossen wird.

So sollen im Ortsteil Carlshöhe zwei Dutzend bauträgerfreie Einfamilienhausgrundstücke entstehen. Die Erschließung übernimmt wie schon am Steep die Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft Neuwoges, die das Areal großflächig geräumt und mit einem Bauzaun abgetrennt hat.

Neupflanzungen geplant

Bei den Bäumen handele es sich um eine geschützte Lindenallee, die an eine ziemlich holprigen Straße aus Findlingspflaster grenzt. Laut Michael Dieke vom Bereich Stadtplanung, Wirtschaft, Bauaufsicht und Kultur würde bei einem Straßenausbau der Wurzelbereich der Linden erfahrungsgemäß zu sehr in Mitleidenschaft gezogen werden, wenn es zum Beispiel an die Grundstückseinfahrten oder den Fußweg geht. Die Bäume würden zu sehr geschädigt. Daher sei entschieden worden, die Bäume zu entfernen.

Neupflanzungen seien in diese Zuge natürlich vorgesehen, allerdings nicht an der jetzigen Stelle. Sie würden dann zu sehr in den Kreuzungsbereich Carlshöher Straße/Kiesseestraße reichen. Winterlinden würden dann erst weiter Richtung Gutshaus gepflanzt werden.

 

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Kommentare (2)

Aber wo das Geld regiert sind so ein paar alte Bäume nichts wert. Wozu redet man überhaupt über Naturschutz macht doch alles in und um NB platt und stellt überall Einkaufstempel und Häuschen hin was für eine verlogene Welt.

"Bei den Bäumen handele es sich um eine geschützte Lindenallee, die an eine ziemlich holprigen Straße aus Findlingspflaster grenzt."

Was ist so ein Allee-Schutz heutzutage noch Wert, wenn das Geld lockt?
Wurzeln "könnten" beschädigt werden...da machen wir doch lieber vorher schon mal alles kurz?

Wie wäre es stattdessen mal mit : Weil die Linden zu sehr beschädigt werden würden, kann da nicht gebaut werden.

Das wäre mal was... ich gebe es langsam auf, auf sowas zu hoffen.