Teile des Neubrandenburger Lokschuppen-Areals stehen unter Denkmalschutz. Laut einer Machbarkeitsstudie ist die Fläche am
Teile des Neubrandenburger Lokschuppen-Areals stehen unter Denkmalschutz. Laut einer Machbarkeitsstudie ist die Fläche am besten als Standort für eine neue Schwimmhalle geeignet. Mirko Hertrich
Neubau-Studie

Lokschuppen Favorit für Schwimmhalle in Neubrandenburg

Das Gelände am Neubrandeburger Bahnhof ist laut einer Studie am besten für den Neubau einer Schwimmhalle geeignet. Beckenlänge und Zahl der Bahnen sind aber noch offen.
Neubrandenburg

Das Neubrandenburger Lokschuppen-Areal ist der aussichtsreichste Kandidat als Standort für die neue Schwimmhalle in Neubrandenburg. Das heruntergekommene Gelände zwischen Bahnhof und Vogelviertel ist laut einer von der Stadtverwaltung in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie am besten als Standort für eine neue Schwimmhalle geeignet, hieß es am Mittwochabend während der Präsentation der Analyse im Stadtentwicklungsausschuss der Neubrandenburger Stadtvertretung.

In der engeren Auswahl waren neben dem stadteigenen Lokschuppen-Areal der Parkplatz Weidenweg und das Gewerbegebiet Stargarder Bruch an der Ecke Lindenstraße. Der Weidenweg kam knapp hinter dem Lokschuppen-Areal auf den zweiten Platz.

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200.000 Besucher jährlich angepeilt

Mit der Vorstellung des Zwischenstands der Machbarkeitsstudie ist allerdings noch keine abschließende Entscheidung gefallen. Es handele sich um eine mögliche Vorentscheidung, hieß es. Das letzte Wort hat die Stadtvertretung, mit deren Fraktionen das Studienergebnis nur beraten werden soll. Es geht zunächst auch erst mal um den Standort, über die Ausgestaltung der Halle, welche die rund 50 Jahre alte Halle am Weidenweg ersetzen soll, wird später gesprochen wie beispielsweise über Zahl und Länge der Bahnen.

Die Machbarkeitsstudie empfiehlt eine Wasserfläche von 500 bis 535 Quadratmetern. Die jährliche Besucherzahl wird auf 200.000 geschätzt.

Neuanlauf für Lokschuppen-Areal

Die Idee, eine Schwimmhalle in den denkmalgeschützten Lokschuppen zu installieren, ist dabei nicht zuerst in der Stadtverwaltung ersonnen worden. Mit der Planung muss also nicht bei Null begonnen werden. Der Bau einer Schwimmhalle auf dem kontaminierten Boden war schon 2015 Bestandteil der Pläne zur Wiederbelebung des gesamten Lokschuppen-Areals zwischen Vogelviertel und Bahnhof. Die Stadt hatte das Gelände 2014 von der Bahn erworben, weil der Neubrandenburger Unternehmer Marco Gillmeister ehrgeizige Pläne mit dem Areal in der Tasche hatte und dort unter anderem auch eine Schwimmhalle errichten wollte. Das Vorhaben scheiterte dann aber an der Finanzierung.

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