Fördertopf überfordert

Lokschuppen-Pläne für Schwimmhalle chancenlos

Beim erhofften Bundes-Förderprogramm waren die Neubrandenburger Lokschuppen-Pläne chancenlos. Nun sollen weitere Standorte geprüft werden.
Lokschuppen ade – nunmehr sollen weitere Standorte und Finanzierungsmöglichkeiten für eine Schwimmhalle geprüft werden.
Lokschuppen ade – nunmehr sollen weitere Standorte und Finanzierungsmöglichkeiten für eine Schwimmhalle geprüft werden.
Neubrandenburg

Für den Bau einer neuen Schwimmhalle muss die Stadt Neubrandenburg die bisher favorisierten Plänen für den Lokschuppen vorerst verwerfen. Das Bundesprogramm, für das sie sich mit diesem Projekt beworben hatte, sei hoffnungslos überzeichnet, bestätigte Oberbürgermeister Silvio Witt.

Dies sei jedoch nur eine von mehreren Fördermöglichkeiten gewesen. Nunmehr sollen weitere Standorte und Finanzierungsmöglichkeiten geprüft werden.

Das Programm des Bundesinstituts für Bau-, Stadt und Raumforschung für die Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur hatte Hoffnungen auf eine Förderung von 90 Prozent der Kosten geweckt. Im Zuge der Bewerbung für das brachliegende Lokschuppen-Gelände hatte die Stadt die Prüfung anderer Standorte zunächst zurückgestellt.

Der Bau einer neuen Schwimmhalle ist angesichts von Alter und Überlastung der Halle an der Neustrelitzer Straße seit langen der Wunsch vieler Neubrandenburger. Daher sei es „richtig und wichtig, an dem Thema dranzubleiben”, kommentiert Diana Kuhk, Vorsitzende der CDU-Fraktion in der Stadtvertretung, die jüngste Entwicklung. Vertreter aller Fraktionen setzen sich dafür ein, die Stadtvertreter in die Standortprüfung einzubinden.

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