CORONAVIRUS

„Lord of the Dance” in Neubrandenburg verschoben

Das öffentliche Leben in der Region kommt infolge der Virus-Ausbreitung immer stärker zum Erliegen. Jetzt hat es auch die mit 4000 Besuchern erwartete Tanzshow erwischt.
Mehrere Tausend Menschen waren zur Show von „Lord of the Dance” am Freitag im Neubrandenburger Jahnsportforum erwa
Mehrere Tausend Menschen waren zur Show von „Lord of the Dance” am Freitag im Neubrandenburger Jahnsportforum erwartet worden. Wegen der Ausbreitung des Corona-Virus wurde die Veranstaltung verschoben. Brian Doherty
Rostock.

Nach dem behördlichen Verbot von Großveranstaltungen in Mecklenburg-Vorpommern ist der für Freitag geplante Auftritt der Tanztruppe „Lord of the Dance” in Neubrandenburg verschoben worden. Alle geplanten Veranstaltungen der Tour von Donnerstag bis zum 2. April könnten aufgrund der Verfügungen nicht mehr wie geplant stattfinden, teilte der Veranstalter am Donnerstag mit. Veranstalter und Produktion arbeiteten an Ersatzterminen in den Wintermonaten, „die so schnell wie möglich bekannt gegeben werden”. Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Bis zu 4000 Besucher wurden erwartet

Die Landesregierung hatte am Donnerstag die Durchführung von Veranstaltungen mit über 1000 Besuchern bis zum 19. April untersagt. Ursprünglich sollte das irische Tanzspektaktel mit dem Untertitel „Dangerous Games” (Deutsch: Gefährliche Spiele) mit bis zu 4000 Besuchern am Freitagabend im Neubrandenburger Jahnsportforum steigen. Auch der Auftritt am Donnerstag in Schwerin konnte nicht stattfinden.

 

 

 

 

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Am Mittwoch hatte bereits Schlager-Ikone Roland Kaiser seinen Neubrandenburger Auftritt verschoben. Der Neubrandenburger Jazzfrühling, der am Mittwoch seinen Auftakt feierte, wollte am Donnerstag das geplante Konzert von Trompeter Nils Wulker im Schauspielhaus mit 180 Gästen aber durchziehen.

Auch der Nordkurier hat sich in Abstimmung mit der Landeszentrale für politische Bildung entschieden, das für den 1. April geplante „Redezeit“-Forum „Kunst und Klassenkampf“ zum umstrittenen Wandbild im Rathaus zu verschieben - voraussichtlich auf den Herbst.

 

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